Stuttgart zieht Lehren aus Messi-Gala
Donnerstag, 18. März 2010
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"Wir haben zu viele Fehler gemacht" war das Fazit von Aleksandr Hleb,nachdem der VfB Stuttgart gestern vom FC Barcelona und einemüberragenden Lionel Messi aus der UEFA Champions League verabschiedetwurde.
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Mit einer 0:4-Niederlage verabschiedete sich der VfB Stuttgart gestern Abend beim FC Barcelona aus der UEFA Champions League. Lionel Messi war der Mann des Spiels, indem er gleich zwei Tore zum Sieg seiner Mannschaft beisteuerte.
Nachdem die Truppe von Christian Gross im Hinspiel eine Stunde mit dem Titelverteidiger der Königsklasse mithalten konnte, gab es für die Schwaben immer noch ein Fünkchen Hoffnung. Jedoch konnten die Stuttgarter nicht an die Leistung von vor zwei Wochen anknüpfen und verabschiedeten sich mit einer 1:5-Niederlage nach Hin- und Rückspiel aus dem Wettbewerb. Nach der Partie waren die Gäste darum bemüht, ihre Lehren aus dieser bitteren Niederlage zu ziehen.
Am besten formulierte Aleksandr Hleb, ausgeliehen vom FC Barcelona, die Gefühlslage der Stuttgarter. "Wir haben zu viele Fehler gemacht", sagte Hleb gegenüber UEFA.com. "Messi konnte bei seinen Toren ungehindert zum Abschluss kommen. Man spielt nicht oft gegen so eine tolle Mannschaft, jetzt müssen wir unsere Lehren aus dieser Erfahrung ziehen."
"Barça hat uns gezeigt, wie man seine Chancen nutzt", fügte Hleb hinzu. "Ich weiß nicht, warum wir im Vergleich zum Hinspiel heute so schlecht gespielt haben. Vielleicht waren wir zu nervös und haben deshalb so viele Chancen zugelassen."
Ganze 13 Minuten konnten die Schwaben im Camp Nou mithalten und versuchten, nach vorne zu spielen. Doch nur ein Fehlpass eröffnete Messi den Weg zu seinem sehenswerten ersten Tor und eine Traumkombination führte zum 2:0 durch Pedro Rodríguez. Bereits nach 22 Minuten schien der Traum vom Erreichen des Viertelfinals für Christian Gross und seine Mannschaft geplatzt, da die Hausherren das Spielgeschehen und den Gegner klar bestimmten.
Stuttgarts Mittelfeldantreiber Sami Khedira zeigte sich beeindruckt: "Bereits im Hinspiel hat Barcelona gezeigt, dass sie eine Weltklasse-Mannschaft sind und heute konnten wir einfach nicht zu unserem Spiel finden. Nichts von dem, was wir uns vorgenommen hatten, ist uns gelungen. Das frühe Gegentor machte die Sache natürlich schwierig für uns und kurz darauf fiel auch schon der zweite Treffer."
Wenn man dem Ausscheiden im Camp Nou etwas Positives abgewinnen kann, dann sicherlich die Unterstützung der mitgereisten Fans. "Wir wollten die Euphorie aus dem Hinspiel mitnehmen, um hier etwas Historisches zu erreichen", erklärte Christian Träsch. "Aber wir kamen nicht richtig in die Gänge und müssen uns bei den Fans bedanken, die den ganzen Weg hierher auf sich genommen haben, um uns so lautstark zu unterstützen."