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Anelka schießt Chelsea zum Sieg

FC Porto - Chelsea FC 0:1
Wie schon am 1. Spieltag in der Gruppe D erzielte Nicolas Anelka das einzige Tor. Beide Mannschaften waren bereits qualifiziert.

Nicolas Anelka (rechts) feiert mit Didier Drogba das Tor des Tages
Nicolas Anelka (rechts) feiert mit Didier Drogba das Tor des Tages ©Getty Images

Chelsea FC sicherte sich mit dem Sieg beim FC Porto den ersten Platz in der Gruppe D der UEFA Champions League, obwohl noch ein Spiel in der Gruppe zu absolvieren ist. Genau wie am 1. Spieltag in London war es Nicolas Anelka, der das Tor des Tages schoss.

Ein sicherer erster Platz
Der Gesichtsausdruck Anelkas vor seinem Kopfballtreffer in der 69. Minute nach einer schönen Flanke von Florent Malouda sprach Bände. Höhepunkt des ereignisarmen Spiels bis dahin war einzig ein Lattentreffer des Porto-Spielers Fernando Belluschi in der ersten Halbzeit. Ein starker Schlussspurt Portos half auch nicht mehr, den Spitzenreiter der englischen Premier League an der Fortsetzung seiner beeindruckenden Serie (sieben Siege aus den letzten acht Pflichtspielen) zu hindern.

Anelka spielt stark
Der Beginn des Spiels war von beiden Seiten holprig. Florent Malouda sorgte mit einer schönen Hereingabe auf seinen französischen Nationalmannschaftskollegen Anelka für die erste Schrecksekunde auf Seiten Portos, deren Tor von einem Champions-League-Debütanten gehütet wurde. Die Schüsse Didier Drogbas und Michael Ballacks gingen weit neben das Torgehäuse, die daraus folgenden Ecken nutzte das Publikum im Estádio do Dragão, um seinem verlorenen Sohn Deco bei deren Ausführung zu huldigen.

Portos Aufbäumen

In der zweiten Hälfte wollte es Porto noch mal wissen. Petr Čech konnte einen präzisen Schuss Fernando Belluschis von außerhalb des Strafraums nur zur Mitte hin abwehren, beim Nachschuss verweigerte der tschechische Torhüter aber mit einer Glanzparade dem Kolumbianer Falcao sein drittes Tor im laufenden Wettbewerb. Damit war Portos Glück aufgebraucht. Nach einem Fehler von John Mikel Obi im Mittelfeld traf Belluschis Flatterball lediglich die Latte - Čech wäre in dieser Situation chancenlos gewesen.

Deco scheitert knapp
Kurz nach Wiederanpfiff hätte Deco mit einem letztendlich verunglückten Volleyschuss ein Ausrufezeichen an alter Wirkungsstätte setzen können, nachdem Portos Rolando ihn mit einem missglückten Klärungsversuch regelrecht dazu eingeladen hatte. Chelsea kam immer besser ins Spiel und Malouda versuchte immer wieder, die beiden Stürmer Drogba und Anelka mit Flanken von der linken Seite zu füttern.

Chelsea mit einem starken Finale
Jesualdo Ferreira, der Trainer von Porto, wollte mit einem taktischen Wechsel Chelseas Sturmlauf beenden und brachte Hulk anstatt des enttäuschenden Silvestre Varela. Der frischgekürte brasilianische Nationalspieler fügte sich gleich gut ins Spiel ein, vergab aber seine Chance vor dem Chelsea-Tor. Bei den Gästen musste der unauffällige Ballack seinem Mannschaftskameraden Michael Essien weichen. Der ghanaische Mittelfeldspieler setzte mit seinem athletischen Spiel sofort Akzente und stach als Vorbereiter des Tores heraus. Sein Ball flog über Zhirkov zu Malouda, der seinen Landsmann Anelka mit einer schönen Kopfballflanke bediente. Hulk sorgte weiter für Unruhe im Strafraum der Gäste, der Ausgleich blieb Porto jedoch verwehrt.