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Lahm gibt sich kämpferisch

Philipp Lahm sieht noch immer Chancen auf das Weiterkommen seines FC Bayern München in der UEFA Champions League. Er weiß aber auch, dass sein Team dafür Maccabi Haifa FC schlagen muss.

Für Philipp Lahm und die Bayern war es bislang keine einfache Saison
Für Philipp Lahm und die Bayern war es bislang keine einfache Saison ©Getty Images

Philipp Lahm hat seiner Verärgerung über die bislang enttäuschend verlaufene Saison beim FC Bayern München vor ein paar Wochen öffentlich Luft gemacht. Vor dem Spiel gegen Maccabi Haifa FC steht seine Mannschaft in der UEFA Champions League bereits vor dem Aus. Lahm gibt sich dennoch kämpferisch. "Wir müssen hier von Anfang an zeigen, dass wir der FC Bayern sind und Haifa hier rein gar nichts holen wird", erklärte er.

Vier Punkte Rückstand
Bayern liegt in Gruppe A auf dem dritten Platz mit vier Punkten Rückstand auf die zweitplatzierte Juventus. Um am letzten Spieltag in Turin noch eine Chance auf das Achtelfinale zu haben, muss Lahms Mannschaft den israelischen Meister bezwingen und hoffen, dass die "Bianconeri" gegen Tabellenführer FC Girondins de Bordeaux nicht gewinnen. "Natürlich bin ich morgen auch ein großer Fan von Bordeaux", sagte Lahm. Er ist sich dennoch bewusst, dass der derzeitige Tabellensiebte der Bundesliga nach drei Unentschieden in Folge gegen die punktlosen Israelis selbst erst einmal wieder gewinnen muss.

"Auf uns konzentrieren"
"Das ist ein Finale. Wir müssen uns jetzt aber trotzdem ganz auf uns konzentrieren", forderte der 26-jährige Verteidiger. "Haifa hat zwar gute Spieler, aber wir müssen zeigen, dass wir Herr im eigenen Hause sind."

Selbstvertrauen
Seit der Saison 2002/03 sind die Bayern nicht mehr in der Gruppenphase der UEFA Champions League gescheitert. Damals wurden sie am Ende der Bundesliga-Saison zumindest Meister - mit 16 Punkten Vorsprung. Diesmal kann es der deutsche Rekordmeister im Europapokal aber noch einmal richten und damit Selbstvertrauen für die Bundesliga tanken. Das weiß auch Lahm.

"Nicht zu spät"
"Natürlich stehen wir unter Druck, aber wir können es noch schaffen - es ist noch nicht zu spät", meinte der deutsche Nationalspieler. "Wir müssen jetzt zeigen, dass wir eine Mannschaft sind. Wir müssen dieses Spiel gemeinsam gewinnen. Wir müssen wieder erfolgreich sein - wenn wir gewinnen, dann kommt auch das Selbstvertrauen wieder zurück. Im Augenblick sind wir nicht sicher - die Sicherheit kommt nur durch Erfolge zurück und deshalb brauchen wir jetzt dringend ein Erfolgserlebnis. "