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Unirea sorgt für Entscheidungsspiel

Ein Sieg gegen Sevilla sorgt dafür, dass Unirea Urziceni ein Entscheidungsspiel in Stuttgart bestreitet. Vasile Maftei sagte: "Wir müssen realistisch sein, wir haben nur ein Spiel gewonnen."

Frédéric Kanouté (Sevilla FC) wird von Ersin Mehmedović und Vasile Maftei (FC Unirea Urziceni) unter Druck gesetzt
Frédéric Kanouté (Sevilla FC) wird von Ersin Mehmedović und Vasile Maftei (FC Unirea Urziceni) unter Druck gesetzt ©Getty Images

Jubelnde Spieler des FC FC Unirea Urziceni mussten sich nach dem ersten Heimsieg im Europapokal etwas zügeln, denn dann realisierten sie, dass sie noch den ganz großen Erfolg einfahren könnten. Sollten sie am 6. Spieltag beim VfB Stuttgart nicht verlieren, stünden sie im Achtelfinale der UEFA Champions League.

Historische Gelegenheit
Kein rumänisches Team hat bisher erfolgreich die Gruppenphase überstanden, und Stürmer Marius Bilasco sagte uefa.com: "Wir werden versuchen, uns in Stuttgart zu qualifizieren und dabei rumänische Fußballgeschichte zu schreiben. Wir sind glücklich, aber noch nicht völlig glücklich, denn wir haben uns noch nicht fürs Achtelfinale qualifiziert. Wir müssen in Stuttgart den letzten Schritt machen." Bilasco lobte "Ambition und totale Einstellung" seiner Mannschaft und führte weiter aus, dass die Partie gegen Sevilla bewiesen habe, dass nicht immer die Mannschaft mit mehr Ballbesitz und Chancen am Ende auch siege.

Sogar Gruppensieg noch möglich

Der 1:0-Sieg gegen Sevilla FC bedeutet aber auch, dass die Mannschaft von Dan Petrescu mit viel Selbstvertrauen nach Deutschland reisen wird. Das Glück spielte zwar auch eine Rolle, als man Sevilla durch ein Eigentor eine seltene Niederlage beibrachte, aber nach dem Führungstreffer verteidigten sie diesen Vorsprung wie Löwen bis zum Schlusspfiff. Unirea kann sogar noch die Gruppe gewinnen, wenn ihnen in Stuttgart ein Sieg gelingt und Sevilla, das bereits qualifiziert ist, in zwei Wochen gegen Rangers FC verliert.

Selbstvertrauen geholt
Ivica Dragutinović avancierte kurz vor Ende der ersten Halbzeit zum Eigentorschützen, obwohl seine Mannschaft zuvor durch Frédéric Kanouté und Álvaro Negredo zwei Mal das Aluminium getroffen hatte. Unirea kam nach dem Seitenwechsel noch stärker unter Druck, und eine der vier Gelben Karten, die sie kassierten, sorgt dafür, dass ihnen Verteidiger Vasile Maftei in der Schwabenmetropole fehlen wird. "Wir müssen realistisch bleiben", so Maftei. "Wir haben nur ein Spiel gewonnen. Sevilla ist auf demselben Level wie Real Madrid und Barcelona und darf nicht unterschätzt werden. Wir haben sehr gut gespielt und haben auch etwas Glück gehabt. Jeder hat erwartet, dass wir verlieren würden, aber wir haben gewonnen. Jetzt haben wir das Selbstvertrauen, dass wir uns in Stuttgart qualifizieren könnten."

Zokoras Erkenntnis

Didier Zokora war der Meinung, dass Sevillas erste Niederlage in der Gruppe G zustande kam, da Unirea motivierter in das Spiel gegangen sei. "Wenn man zehn Punkte hat und ein Unentschieden genügt, bist du nicht so motiviert wie die Rumänen, die diese Punkte benötigten", sagte der Mittelfeldspieler, der Bilasco zustimmte: "Ballbesitz und viele Pässe sind charakteristisch für das Spiel der Spanier, aber in diesem Spiel hat man gesehen, dass man nicht immer gewinnt, nur weil man den Ball öfter in seinen Reihen hat."