Rubin für Akinfeev leuchtendes Beispiel
Mittwoch, 4. November 2009
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FC Rubin Kazans 2:1-Erfolg beim FC Barcelona hat Igor Akinfeev Hoffnung gegeben, dass sein PFC CSKA Moskva bei Manchester United FC ebenfalls für eine Überraschung sorgen kann.
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FC Rubin Kazans sensationeller 2:1-Erfolg beim FC Barcelona am dritten Spieltag hat Torhüter Igor Akinfeev Hoffnung gegeben, dass sein PFC CSKA Moskva beim Schwergewicht Manchester United FC ebenfalls für eine Überraschung sorgen kann: "Das ist eine großartige Entwicklung im russischen Fußball."
Neuer Trainer
Während der russische Meister vor zwei Wochen im Camp Nou gewann, verlor CSKA in seinem letzten Spiel in der Königsklasse unter Trainer Juande Ramos mit 0:1 gegen ManU. Unter dem neuen Coach Leonid Slutski ist bei Akinfeev der Optimismus zurückgekehrt, dass seine Mannschaft wie Rubin für eine Überraschung sorgen kann.
"Sprung nach vorne"
"Deren Sieg war unheimlich wichtig für den russischen Fußball", erklärte der 23-Jährige. "Rubin hat seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und ist in diesem Spiel wie eine Topmannschaft aufgetreten. Das ist eine großartige Entwicklung im russischen Fußball, ein großer Sprung nach vorne. Immer wenn ein Verein oder die Nationalmannschaft solch einen Erfolg einfahren kann, ist das von großer Bedeutung."
In Reichweite
United hat in Gruppe B bislang die volle Punktzahl einfahren können, während CSKA mit drei Punkten aus drei Spielen auf Platz drei liegt. Auch wenn derzeit mit Tomáš Necid nur ein Stürmer zur Verfügung steht, ist der VfL Wolfsburg, der vier Punkte hat, absolut in Reichweite.
Rolle der Spieler
"Es ist die Aufgabe der Presse, Spekulationen anzustellen", sagte Akinfeev. "Die Akteure sollen spielen und nicht die Tabelle studieren sowie Punkte und Gegentore zählen. Wir müssen in jedem Spiel guten Fußball spielen. Elf Spieler gewinnen und elf Spieler verlieren. Wenn man Punkte zählen will, sollte man seine Karriere beenden und zu den Medien gehen."
Dritter Trainer
Die Russen, die in der Premier-Liga bei drei noch ausstehenden Spielen auf Platz fünf ohne Titelchance sind, haben nach den Demissionen von Ramos und Zico bereits ihren dritten Trainer in dieser Saison. Akinfeev, der für CSKA über 200 Spiele in allen Wettbewerben absolviert hat, hofft, dass der neue Trainer für eine neue Stabilität sorgen kann.
Guter Ruf
"Das Team braucht eine gewisse Stabilität, deshalb hoffen wir, dass Slutski länger bei uns bleiben wird", sagte der 37-fache russische Nationalspieler. "Man hat bei FC Moskva und Krylya Sovetov Samara gesehen, dass er aus mittelmäßigen Mannschaften starke Teams machen konnte. Ich hoffe, dass er auch bei unserem Klub für eine lange Zeit das Beste herausholen kann."