Rosický glaubt an Arsenals Qualität
Montag, 2. November 2009
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Tomáš Rosický glaubt, dass Arsenal FC gute Aussichten hat, um die Durstrecke zu beenden und endlich wieder einen Titel zu holen. Über dies und mehr sprach er mit den Lesern von uefa.com.
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Eine gefühlte Ewigkeit war Mittelfeldspieler Tomáš Rosický verletzt, jetzt ist er endlich wieder zurück. Der tschechische Nationalspieler von Arsenal FC glaubt, dass die Truppe von Arsène Wenger gute Aussichten auf Titel hat, wie er im Gespräch mit den Lesern von uefa.com verriet.
Als großer Fan der Gunners freue ich mich, dass Sie wieder zurück sind. Glauben Sie, dass diese Mannschaft einen Titel holen kann?
Christopher Cassata, Arizona, USA
Tomáš Rosický: Ich denke schon. Dieses Team hat genug Qualität, um Titel zu holen. Ich glaube, dass wir in dieser Saison sehr erfolgreich sein werden. Die Meisterschaft? Warum nicht! Wir haben bekanntlich keine Probleme damit, Tore zu schießen: Wir haben in dieser Saison in der Premier League so oft getroffen wie keine andere Mannschaft. Wenn wir als Team auch noch gut verteidigen, können wir es schaffen.
Wie ist es, nach so langer Verletzungspause wieder zurück zu sein?
Bhavya Bhargava, 23, Indien
Rosický: Obwohl ich jetzt wieder kurz ausgefallen bin, ist es einfach perfekt, wieder zurück zu sein, ich genieße es. Ich habe den Fußball sehr vermisst.
Werden Sie das gleiche Niveau erreichen, das Sie vor Ihrer Verletzung hatten?
Szymon Lipiski, 19, Polen
Rosický: Ich hoffe es. Die Verletzung von 2008 behindert mich nicht mehr, deshalb sehe ich keinen Grund, wieso ich dieses Niveau nicht erreichen sollte.
Was ist Ihre Lieblingsposition?
Carlos Cadena, Kolumbien
Rosický: Ich spiele am liebsten im zentralen Mittelfeld, aber ich habe auch kein Problem damit, auf der linken oder rechten Seite zu spielen. Mein Vorteil ist, dass ich ein sehr vielseitiger Spieler bin. Aber wenn es nach mir gehen würde, dann würde ich am liebsten im Zentrum spielen.
Was sind Ihre Hobbys? Sammeln Sie irgendetwas?
Tony Chan Yat Chung
Rosický: Nein, ich sammle nichts, aber ich lerne Gitarre. Ich bin nicht sehr gut, aber ich übe sehr fleißig.
Wenn Sie kein Fußballprofi geworden wären, welchen Beruf hätten Sie?
Hannah Lerman, 17, London
Rosický: Wahrscheinlich würde ich eine andere Sportart betreiben. Vielleicht Tennis oder Eishockey, was sehr populär in meinem Land ist. Ich kann nicht sagen, wie gut ich dabei bin, aber als Kind habe ich beide Sportarten betrieben. Über einen normalen Beruf habe ich nie nachgedacht, ich würde auf jeden Fall irgendetwas mit Sport machen.
Was war in der WM-Qualifikation mit der Tschechischen Republik los? Eigentlich sah es so aus, als sollte diese Gruppe nicht besonders schwer sein.
John Kerr, 18, Schottland
Rosický: Das stimmt, es war wirklich keine Todesgruppe. Eine Analyse fällt mir schwer, weil ich nur in den letzten zwei oder drei Spielen dabei war. Als ich zur Nationalmannschaft zurückgekommen bin, war es fast schon vorbei.
Glauben Sie, dass die Tschechische Republik nach der verkorksten WM-Qualifikation wieder an die glorreichen Zeiten von 1996 anknüpfen kann? Welchen Anteil würden Sie an dieser Entwicklung haben?
Feras Zahabi, Damaskus, Syrien
Rosický: Ich wäre sehr gerne dabei, aber die Frage ist, wie sich unsere jungen und talentierten Spieler entwickeln. Wenn man das Beispiel der U20 nimmt, die 2007 bei der WM in Kanada im Finale stand, und dann die Spiele in der WM-Qualifikation betrachtet, dann erkennt man, dass sich die Spieler nicht wie erhofft entwickelt haben. Leider hängt alles an der jüngeren Generation, die sich gerade langsam entwickelt.