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Karembeu dem Pokal wieder ganz nah

Christian Karembeu, Botschafter der UEFA Champions League Trophy Tour, spricht exklusiv mit uefa.com über seine Erfolge mit Madrid und sein Leben nach dem Fußball.

Christian Karembeu ist Botschafter der UEFA Champions League Trophy Tour
Christian Karembeu ist Botschafter der UEFA Champions League Trophy Tour ©UEFA.com

Als zweifacher Gewinner des bedeutendsten europäischen Vereinspokals während seiner Zeit bei Real Madrid CF, ist der ehemalige französische Nationalspieler Christian Karembeu geradezu dafür geschaffen, Botschafter der UEFA Champions League Trophy Tour zu sein. Als die Trophy Tour - die von UniCredit präsentiert wird - in Budapest Station machte, hatte uefa.com die Gelegenheit, mit Christian Karembeu über seine erfolgreiche Spielerkarriere und vieles mehr zu sprechen.

uefa.com: Stimmen Sie damit überein, dass die Neuverpflichtungen des Sommers Madrid zum Favoriten in der UEFA Champions League machen?

Christian Karembeu: Wenn wir über Fußball reden, reden wir über den Wert des Sports, des Fußballs. Wir reden über Geld, wir reden über kommerzielle Dinge, und wir vergessen dabei, dass Fußball in erster Linie ein Spiel ist. Manchmal kann eine kleine Mannschaft eine große Mannschaft schlagen. Fußball gibt einem die Hoffnung, dass man etwas gewinnen kann.

uefa.com: Wo liegt der Schlüssel beim Formen einer Mannschaft mit so vielen Talenten wie in Madrid?

Karembeu: Der Trainer ist der Schlüssel, weil er elf oder auch 22 Spieler zusammenführen muss, um sie zu trainieren, sie fit zu machen und jeden dazu anzustacheln, das Beste für die Mannschaft zu geben. Es ist nicht leicht für die Trainer, aber ich denke, dass alle Spieler intelligent genug sind, das Ego außen vor zu lassen. Wir alle lieben Fußball, wir sind mit dem Ball aufgewachsen, und das sollten wir nicht vergessen.

uefa.com: Karim Benzema ist der bislang letzte Franzose, den Madrid geholt hat. Haben Sie seine ersten Spiele für den Verein verfolgt?

Karembeu: Ja, natürlich, weil mich alle Journalisten wegen ihm angerufen haben, bevor er den Vertrag bei Real Madrid unterschrieben hat. Ich hatte ein Treffen mit [Madrid-Präsident] Florentino Pérez, der mich fragte, wer der Beste sei. Und so sprach ich über Benzema, ich sprach über [Franck] Ribéry, und ich sprach über [Yoann] Gourcuff. Es ist nicht leicht für ihn, er ist sehr jung. Er ist gerade aus Lyon gekommen. Aber er macht seinen Job und schießt Tore.

uefa.com: Wie war es für Sie, 1998 mit Real Madrid CF zum ersten Mal die UEFA Champions League zu gewinnen?

Karembeu: Tief in mir wusste ich, dass ich den Pokal mit Madrid gewinnen könnte. Ich kam dort an, und plötzlich begann ich Tore zu schießen und mich in der Mannschaft einzubringen. Meine Mannschaftskollegen waren sehr zuversichtlich und sind mit dem Gedanken auf den Platz gegangen: "Ja, wir wollen das gewinnen, wir wollen einen weiteren Triumph einfahren." Wir haben den Pokal nach 32 Jahren wieder nach Madrid geholt, es war der erste große Pokal in meiner Karriere.

uefa.com: Sie sind einer der wenigen Spieler, die die Champions League, die Weltmeisterschaft und die Europameisterschaft gewonnen haben. Wo haben Sie sich am meisten hervorgetan?

Karembeu: Ich rede nicht über mich, ich rede über meine Mannschaft. Das ist ein kollektiver Sieg, niemals ein Sieg von mir. Warum sage ich das? Weil ich denke, dass wir für die Kinder Vorbilder sind. Sie müssen wissen, dass das ein Mannschaftssport ist. Wir müssen einander respektieren, die Regeln und den Fußball.

uefa.com: Ist es wahr, dass Sie kürzlich angefangen haben, mit Arsène Wenger zu arbeiten?

Karembeu: Nein! Das bringt mich zum Lachen, weil jeder das denkt, aber es ist nicht wahr. Wenn Arsène etwas über einen Spieler wissen will, dann ruft er mich nur an. Ich war bei Arsenal, um ein paar Spiele zu sehen und mich mit Arsène zu unterhalten. Ich bin TV-Berater, deshalb ist es selbstverständlich für mich, dort hinzugehen.

uefa.com: Was denken Sie über die UEFA Champions League Trophy Tour?

Karembeu: Das ist eine großartige Atmosphäre, weil wir wie die Kinder hinkommen, um den Pokal zu sehen. Für uns Fußballspieler wird ein Traum war, wenn wir ihn berühren und wenn wir ihn gewinnen. Aber hier und heute kommen sie her, um Fotos zu machen, ihn zu berühren, und es ist großartig zu sehen, wie glücklich sie am Ende sind. Wir müssen der UEFA für die Idee, den Pokal zur Bevölkerung zu bringen, dankbar sein.

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