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Giovinco hofft auf Siegesserie

Spielmacher Sebastian Giovinco ist nach dem Sieg seiner Juventus gegen Maccabi Haifa FC optimistisch für die Zukunft. "Wir hoffen, dass wir nun eine Siegesserie starten", sagte er.

Sebastian Giovinco im Spiel gegen Livorno
Sebastian Giovinco im Spiel gegen Livorno ©Getty Images

Spielmacher Sebastian Giovinco ist nach dem hart erkämpften Sieg seiner Juventus gegen Maccabi Haifa FC optimistisch für die Zukunft. Bei dem 1:0-Erfolg gegen die Israelis am Mittwoch in Gruppe A der UEFA Champions League zeigte Giovinco eine starke Leistung.

Neue Taktik
Der 22-Jährige wurde von Trainer Ciro Ferrara ins Kalte Wasser geworfen, nachdem er in letzter Zeit meistens auf der Bank gesessen hatte. Der Juve-Trainer änderte für das wichtige Spiel seine Taktik. Er ließ die beiden Stürmer Vincenzo Iaquinta und Amauri draußen und brachte dafür David Trezeguet. Der Franzose spielte zum ersten Mal in dieser Saison zusammen mit Giovinco und Diego. 

Vergleich mit Baggio
Vor allem in der ersten Halbzeit bewies Giovonco, warum sie ihn bei Juventus schon mit Roberto Baggio vergleichen. Mit seinen schnellen Dribblings spielte er die Maccabi-Verteidiger beinahe schwindlig. Drei Gegenspieler bekamen die Gelbe Karte, weil sie ihn jeweils in höchster Not unfair stoppen mussten. "Es spielt keine Rolle, ob man mit einem, zwei oder drei kreativen Spielern antritt", sagte er. "Das Wichtigste ist, dass man das Spiel gewinnen will."

Kreatives Duo
Dass er zusammen mit Diego ein kreatives Paar bilden kann, bewiesen beide bei ihrer Kombination, die zum entscheidenden Freistoß führte. Nach der Hereingabe in der 47. Minute köpfte Chiellini das Goldene Tor der Partie. Es war der erste Juve-Sieg im dritten Spiel der Gruppe A. Insgesamt musste die Alte Dame auf dieses Erfolgserlebnis einen ganzen Monat warten. "Wir hoffen, dass wir nun eine Siegesserie starten können", fügte Giovinco an. 

Kein Verständnis für Kritik
Giovinco nutzte die Gelegenheit auch, um sich gegen Kritik zu wehren. "Man sagt nun, ich habe endlich einmal ein gutes Spiel gezeigt, doch ich sehe die Dinge anders", betonte der Mittelfeldspieler. "Ich habe schon bei den Spielen zu Beginn der Saison einen wichtigen Beitrag geleistet. Nur weil die Stürmer nicht treffen, meint man, die Mannschaft spielt schlecht. Das stimmt nicht. Dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben, stimmt aber schon."

Vorschau

Mit fünf Punkten liegt Juve nun zwei Zähler hinter dem FC Girondins de Bordeaux und einen vor dem FC Bayern München. Mit einem weiteren Sieg gegen Maccabi am 3. November in Israel würden die Turiner einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen.