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Zürich zurück in der Königsklasse

Neue Gesichter: Der FC Zürich ist zwar einer von acht Neulingen in der diesjährigen Gruppenphase, hat in seiner Geschichte aber schon einige legendäre Europapokalabende erlebt.

Zürich schaltete im Kampf um einen Platz in der Gruppenphase FK Ventspils aus
Zürich schaltete im Kampf um einen Platz in der Gruppenphase FK Ventspils aus ©Getty Images

Der FC Zürich ist einer von acht Neulingen in der Gruppenphase der diesjährigen UEFA Champions League. uefa.com nimmt die Debütanten genauer unter die Lupe, diesmal den Schweizer Meister von Bernard Challandes.

Wer sind sie?
Gegründet:
1896
Spitzname: Der Stadtclub
Meisterschaften: 12
Siege im Schweizer Pokal: 7

Der FC Zürich ist der älteste Verein der Schweiz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Debütanten in der UEFA Champions League können die Schweizer auf große Europapokalspiele zurückblicken. Der Verein stand zweimal im Halbfinale des Pokals der europäischen Meistervereine. 1964 scheiterte Zürich dort an Real Madrid CF, während 1977 gegen den späteren Sieger Liverpool FC Endstation war. Goldene Zeiten erlebte der Klub zwischen 1963 und 1981, als Zürich siebenmal Meister und fünfmal Pokalsieger wurde. Es sollten aber auch einige Tiefen folgen. So stieg der Verein 1988 in die zweite Liga ab und schaffte erst zwei Jahre später den Wiederaufstieg. 2006 holte der FCZ nach 25 Jahren wieder den Meistertitel. Seitdem ist der Klub in der Schweiz das Maß aller Dinge. In den letzten drei Spielzeiten wurden die Züricher zweimal Meister, wobei die Krönung die Qualifikation für die UEFA Champions League in dieser Saison war.

Interessantester Spieler
Almen Abdi, 22, offensiver Mittelfeldspieler
Abdi, der auch die serbische Staatsbürgerschaft besitzt, kommt aus der eigenen Jugend und schaffte im Sommer 2007 den Sprung in die erste Mannschaft. Zunächst war Abdi eher als starker Vorbereiter bekannt, in der abgelaufenen Saison zeigte er aber auch Torjägerqualitäten und war mit 19 Treffern zweitbester Schütze in der Schweiz. Auch in der Nachspielzeit des Play-off-Rückspiels zur UEFA Champions League gegen FK Ventspils trug er sich in die Torschützenliste ein.

Denkwürdiges Spiel
FC Basel 1893 - Zürich 1:2, Schweizer Super League, 13. Mai 2006
Zürich hat im Europapokal zwar einiges erlebt, doch nichts war vergleichbar mit dem Meistertitel 2006. Nach 25 Jahren Wartezeit holte der Verein am letzten Spieltag mit einem Tor in letzter Sekunde im Stadion des Erzrivalen den Titel. Iulian Filipescu traf in der dritten Minute der Nachspielzeit im Baseler St. Jakob-Park zum 2:1 für Zürich, was gleichbedeutend mit der zehnten Meisterschaft des Klubs war.

Bester Spieler
Köbi Kuhn
Jakob "Köbi" Kuhn verbrachte fast seine ganze Karriere beim FC Zürich. Lediglich für eine ganz kurze Zeit schnürte er für den Stadtrivalen Grasshopper-Club die Schuhe. Mit dem FCZ holte er zwischen 1961 und 1977 sechsmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal. Der Mittelfeldspieler lehnte zahlreiche Angebote aus dem Ausland ab und wurde somit zur Vereinslegende. Danach startete er eine Karriere als Trainer, wobei er die Schweizer Nationalmannschaft zwischen 2004 und 2008 zu drei großen Turnieren führte, ehe ihn Ottmar Hitzfeld beerbte.

Hätten Sie es gewusst? 
Das Letzigrund-Stadion des FC Zürich, das für die UEFA EURO 2008™ neu gebaut wurde, ist auch Austragungsort der jährlichen Leichtathletikveranstaltung "Weltklasse Zürich", die Teil der Golden League der IAAF ist. Die Veranstaltung wird oftmals auch als "One-day Olympics" (eintägige Olympiade) bezeichnet.