Gruppenphase bleibt heiß umkämpft
Dienstag, 25. August 2009
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Olympique Lyonnais und FC Zürich sind schon fast sicher in der Gruppenphase, dafür wartet auf einige andere große Namen in den Rückspielen zur Königsklasse noch viel Arbeit.
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Olympique Lyonnais und FC Zürich können nach ihren guten Hinspielergebnissen entspannt in die Rückspiele gehen. Vor anderen prominenten Mannschaften steht derweil noch ein schweres Stück Arbeit, um sich einen der Plätze in der Gruppenphase zur UEFA Champions League zu ergattern.
Europa League für die Unterlegenen
Lyon wird aller Voraussicht nach zum zehnten Mal in Folge in die Gruppenphase einziehen, nachdem sie in der vergangenen Woche den RSC Anderlecht mit 5:1 besiegt haben. Ein 0:3 müsste FK Ventspils in der Schweiz beim FC Zürich aufholen, was eine unüberwindbare Aufgabe zu sein scheint. Ventspils wird sich bei einem ausbleibenden Wunder den anderen unterlegenen Mannschaften anschließen und in der UEFA Europa League starten. Fünf Begegnungen bieten allerdings noch jede Menge Spannung, da hier maximal ein Tor den Unterschied macht.
Große Namen
Bei Club Atlético de Madrid darf sich trotz des 3:2-Hinspielerfolgs in Athen gegen Panathinaikos keine Zufriedenheit einstellen. "Es wäre ein Fehler von einer erfüllten Aufgabe zu sprechen", so Atléticos Trainer Abel Resino. Mit 3:0 gewannen die Athener die Generalprobe am Samstag bei Ergotelis FC, was eine deutliche Warnung für Atlético sein sollte. Weder ACF Fiorentina noch Sporting Clube de Portugal konnten am Wochenende Selbstvertrauen tanken und gehen nach dem 2:2 im Hinspiel auf Augenhöhe in Richtung Entscheidung. Felipe Caicedo und Hélder Postiga müssen bei Sporting verletzungsbedingt passen und reisen nicht mit nach Italien.
Enge Geschichten
Celtic FC muss gegen Arsenal FC gewinnen und somit Historisches leisten, denn die Londoner haben eine beeindruckende Bilanz nach Hinspielsiegen und Celtic konnte in Europa nur eines der letzten 24 Spiele in der Fremde gewinnen. Wie die Gunners können auch der VfB Stuttgart (gegen FC Timişoara aus Rumänien) und Olympiacos FC (gegen den moldawischen FC Sheriff) auf ein 2:0-Hinspielsieg in der Fremde zurückblicken. Nur ein Tor macht in zwei Auseinandersetzungen den Unterschied: Maccabi Haifa FC und Debreceni VSC konnten überraschend auswärts 2:1 gewinnen und gehen mit diesem Vorsprung in Heimspiele gegen den FC Salzburg bzw. PFC Levski Sofia.
FCK zuversichtlich
In den zehn Hinspielen fielen 31 Tore, doch nur eines davon in Dänemark. Der FC København konnte vor heimischer Kulisse APOEL FC knapp besiegen und deswegen glaubt Ivan Jovanovic, Trainer der Zyprioten, dass seine Mannschaft genug "Herz und Seele" hat, um den Rückstand noch zu drehen. Dazu kommt, dass mit Joost Broerse und Savvas Poursaitidis gleich zwei Spieler von ihrer Sperre zurückkehren. Jedoch ist mit Altin Haxhi ein Spieler nicht einsatzbereit, da er im Hinspiel vom Platz gestellt wurde. Der FCK ist voller Selbstvertrauen, nachdem sie dank ihrer "besten Leistung der bisherigen Saison" den FC Midtjylland mit 4:1 besiegten.
Am Donnerstagabend wird in Monaco dann die Gruppenphase ausgelost.