Zürich selig, aber vorsichtig
Donnerstag, 20. August 2009
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Nach dem souveränen Sieg des FC Zürich bei FK Ventspils hätte man eigentlich freudentrunkene Spieler erwarten können, doch die gesamte Mannschaft schien extrem vorsichtig.
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Nach dem souveränen 3:0-Sieg des FC Zürich bei FK Ventspils hätte man eigentlich freudentrunkene Spieler erwarten können, doch die gesamte Mannschaft schien sich bewusst zu sein, dass der Weg in die Gruppenphase der UEFA Champions League noch nicht zu Ende ist. So meinte Trainer Bernard Challandes: "Ich habe direkt nach dem Spiel in der Kabine gesagt, dass die Sache noch nicht gelaufen ist." Ähnlich sahen es auch seine Spieler.
Silvan Aegerter, Schütze des 2:0
Ich weiß auch nicht, wie ich das 2:0 erzielt habe. Ich bin einfach höher gesprungen als er. Aber wir wussten, dass er Schwächen bei Standards hat. Von meinen Erfahrungen in der Champions League werde ich meinen Teamkollegen nichts mehr erzählen, das habe ich in den letzten Jahren bereits genug getan. Jetzt genießen wir einfach mal den Sieg. Es war einfach mal wichtig, kein Tor zu erhalten. Aber nächste Woche folgt das Rückspiel, das wir genauso konzentriert angehen müssen wie heute das Hinspiel. Doch da setzen wir auf unsere fantastischen Fans, auch wenn wir in St. Gallen spielen müssen und kein eigentliches Heimspiel haben. Das Spiel heute war einfach ein Schritt in die richtige Richtung, aber wir müssen noch einmal neunzig Minuten Vollgas geben. Der Kuchen ist noch nicht gegessen.
Philippe Koch, Linksverteidiger
Es ist ein wunderschönes Gefühl, heute gewonnen zu haben und nun eine gute Chance auf die Qualifikation zur Champions League zu haben. Ein Bubentraum ginge in Erfüllung. Das Spiel war allerdings erst ein Schritt in die richtige Richtung; das Spiel am nächsten Dienstag wird noch einmal sehr hart. Ich wurde heute viel beschäftigt, aber das ganze Team hat mich toll unterstützt, mir Mut und Kraft gegeben. In der Kabine und auf dem Platz, das hat man ja gesehen.