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Salzburg hofft auf die Wende

Wenn der FC Salzburg nicht zum dritten Mal in Folge einen Auswärtssieg in der UEFA Champions League einfährt, ist der Traum von der Gruppenphase bereits nach den Play-offs beendet.

Alexander Zickler erzielte Salzburgs Treffer bei der Hinspielniederlage
Alexander Zickler erzielte Salzburgs Treffer bei der Hinspielniederlage ©Getty Images

Dem FC Salzburg muss zum dritten Mal in Folge ein Auswärtssieg in der UEFA Champions League gelingen, um die Hoffnung auf das Erreichen der Gruppenphase nach dem Rückspiel gegen Maccabi Haifa FC nicht begraben zu müssen.

• Trotz zweier Unentschieden zu Hause konnte der österreichische Titelträger in den Runden zuvor sowohl bei Bohemian FC, als auch bei NK Dinamo Zagreb gewinnen. Nach der 2:1-Hinspielniederlage gegen Haifa am 19. August dürfte sie eine noch schwierigere Aufgabe in Israel erwarten.

• Die Torschützen hießen Mohammad Ghadir (22. Minute) und Shlomi Arbeitman (84. Minute) für Haifa und Alexander Zickler (57. Minute) für die Gastgeber. Damit ist das Team von Elisha Levi der Rückkehr in die Gruppenphase nach einer siebenjährigen Abwesenheit ein großes Stück näher gekommen.

Bisherige Begegnungen

• Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Vereine in der Qualifikation 1994/95 setzte sich Salzburg mit 5:2 nach Hin- und Rückspiel gegen Maccabi durch und qualifizierte sich damals zum einzigen Mal in der Geschichte für die UEFA Champions League.

• Die Österreicher drehten damals im Hinspiel in Haifa einen Rückstand in einen 2:1-Sieg um. Den entscheidenden Treffer erzielte Mladen Mladenovic in der 89. Minute per Strafstoß. Zuvor hatte Adolf Hütter den Führungstreffer von Haim Revivo (Elfmeter) ausgeglichen.

• Salzburg machte das Weiterkommen zwei Wochen später klar, wobei sich Mladenovic weitere zwei Mal in der Torschützenliste eintragen konnte. Nikola Jurcevic traf ebenfalls, ehe Haifa durch Alon Hazan in der letzten Minute noch der Ehrentreffer gelang.

• Maccabis Urgestein Alon Harazi stand damals in beiden Partien in der Startelf.

• Maccabi hat die letzten zwei Begegnungen gegen österreichische Mannschaften gewonnen. Zunächst wurde im Pokal der Pokalsieger 1998/99 der SV Ried in der zweiten Runde ausgeschaltet. In der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League 2002/03 folgte dann das Weiterkommen gegen SK Sturm Graz. In beiden Fällen konnte Haifa zu Hause gewinnen.

• Nach einem 2:0-Hinspielerfolg gegen Sturm durch einen Doppelpack von Yakubu Ayegbeni schaffte Maccabi in Österreich am 28. August 2002 trotz eines 1:3-Rückstands noch ein 3:3 dank der späten Tore von Adoram Keise und Walid Badir.

• Yaniv Katan und Harazi sind die einzigen beiden Spieler dieser Begegnungen, die noch in Maccabis Kader sind. Außerdem ist Keise, der das zweite Tor in Graz erzielt hatte, nun Manager bei Haifa.

Hintergrund

• Salzburg hat sich in dieser Saison bisher mit Erfolg auf die Auswärtsstärke verlassen. Sowohl gegen Bohemian FC als auch den FC Dinamo Zagreb gab es zu Hause im Hinspiel lediglich jeweils ein Unentschieden, ehe im Rückspiel späte Auswärtstore doch noch das Weiterkommen ebneten. Patrik Jezek hatte bei Bohemians das 1:0 in Minute 86 erzielt, während in Zagreb Robin Nelisse in der 83. Minute den 2:1-Sieg klarmachte.

• Beide Mannschaften wollen es zum zweiten Mal in ihrer Geschichte in die UEFA Champions League schaffen.

• Seit Salzburg 1994/95 an der Königsklasse teilgenommen hatte, ist der ambitionierte Klub zuletzt viermal in Folge an der Qualifikation gescheitert. Maccabi scheiterte gar fünfmal in sechs Qualifikations-Versuchen.

• Maccabi erreichte die Play-off-Runde dank einer sensationellen Aufholjagd gegen FK Aktobe in der dritten Qualifikationsrunde. Nach einem torlosen Unentschieden im Auswärtsspiel lag die Mannschaft nach 15 Minuten in Haifa bereits mit 0:3 zurück, schaffte dann aber das Unmögliche und gewann die Partie noch mit 4:3. Vladimer Dvalishvili steuerte dabei die letzten beiden Tore bei. Zuvor hatte die Truppe von Elisha Levi in der zweiten Qualifikationsrunde mit 10:0 nach Hin- und Rückspiel gegen Glentoran FC gewonnen.

• Dass die Qualifikation zur UEFA Champions League aber noch nicht sicher ist, kann niemand so gut nachvollziehen wie die Fans von Maccabi.

• In der zweiten Qualifikationsrunde 2001/02 konnte der FC Haka im Hinspiel mit 1:0, im Rückspiel mit 4:0 besiegt werden. Da Haifa aber einen gesperrten Spieler im Rückspiel eingesetzt hatte, wurde der Sieg in eine 0:3-Niederlage umgewandelt.

• Nach einer 1:2-Hinspielniederlage gegen Rosenborg BK führte Maccabi im Rückspiel der dritten Qualifiaktionsrunde 2004/05 schon mit 2:0, als ein Flutlichtausfall das Spiel unterbrach. Nachdem weitergespielt werden konnte, rettete ein Freistoßtor von Harald Brattbakk in der 90. Spielminute Rosenborg BK in die Verlängerung, in der Haifa zwei weitere Gegentore kassierte.

• In der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League 2005/06 war das Weiterkommen gegen Malmö FF aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore zum Greifen nahe. Nach einer 2:3-Niederlage in Schweden führten sie zu Hause schon mit 2:1, als Arbeitman vom Platz gestellt wurde. In der 89. Spielminute mussten die zehn Maccabi-Spieler dann doch den Ausgleich hinnehmen.

Rund um die Teams

• Maccabis Torhüter Nir Davidovich spielte im Juni 1999 für die israelische Nationalmannschaft, die Österreich in der Qualifikation zur UEFA EURO 2000™ mit 5:0 besiegte.