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Marica brilliert gegen Landsleute

Ciprian Marica hat zwar einst erklärt, "niemals gegen eine rumänische Mannschaft spielen" zu wollen, doch beim gestrigen Auftritt der Stuttgarter in Timişoara zeigte der Rumäne eine starke Partie.

Stuttgarts Ciprian Marica zeigte gegen Timişoara ein großes Spiel
Stuttgarts Ciprian Marica zeigte gegen Timişoara ein großes Spiel ©Getty Images

Ciprian Marica hatte zwar vor einiger Zeit erklärt, "niemals gegen eine rumänische Mannschaft spielen" zu wollen, doch beim gestrigen Auftritt seines VfB Stuttgart beim FC Timişoara im Play-off-Hinspiel zur UEFA Champions League hatte er gehörigen Anteil am 2:0-Sieg der Schwaben.

Kein Mitleid
Der rumänische Nationalspieler holte gegen seine Landsleute in der ersten Hälfte einen Elfmeter heraus, als er von Torhüter Costel Pantilimon gefoult wurde. Timo Gebhart nutzte diesen Strafstoß zum 1:0, kurz darauf legte Aleksandr Hleb mit einem herrlichen Solo das 2:0 nach. Die Hoffnungen von Timişoara, erstmals die Gruppenphase zu erreichen, dürfte damit schon beendet sein, doch Mitleid kam bei Marica nicht auf. "Ich habe den Elfmeter herausgeholt, der zum 1:0 führte, aber ich hätte gerne noch mehr zum Sieg beigetragen. Ich gebe immer alles für die Mannschaft, für die ich spiele", sagte Marica.

"Noch nicht weiter"
"Timişoara hat gut gespielt", fügte er an, "aber wir waren sehr stark. Ich habe mich in und nach der Partie mit meinen Gegenspielern unterhalten, aber was ich konnte ich ihnen schon groß sagen? Tatsache ist, dass Timişoara eine Klasse-Mannschaft ist, aber wir haben ein exzellentes Spiel gezeigt." Angesichts seiner Kenntnisse des rumänischen Fußballs warnte Marica aber vor dem Rückspiel. "Ich bin sehr zufrieden, aber wir sind noch nicht weiter", sagte er. "Wir müssen im Rückspiel dieselbe Leistung abrufen, denn im Fußball ist alles möglich."

Trainer-Lob
Timişoara setzte sich zwar in der Runde zuvor gegen den FC Shakhtar Donetsk durch, in dessen Reihen mit Trainer Mircea Lucescu und Răzvan Raţ auch zwei Rumänen standen, doch an ein ähnliches Wunder im Rückspiel glaubte gestern wohl keiner der 23 446 Zuschauer im Dan Păltinişanu-Stadion. Răzvan Lucescu, Maricas Nationaltrainer, lobte den Stuttgarter anschließend, "Marica war exzellent". Ähnlich sah es auch sein Klub-Trainer Markus Babbel: "Marica hat fantastisch gespielt; er hat den Elfmeter herausgeholt und uns damit die Arbeit erleichtert, und er hatte noch weitere gute Szenen, sogar in der Defensive hat er extrem gut gearbeitet." Wenigstens ein Rumäne dürfte an diesem Abend glücklich ins Bett gesunken sein.