Gustafsson treibt Salzburg an
Mittwoch, 19. August 2009
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Torhüter Eddie Gustafsson glaubt, dass der FC Salzburg "gezeigt hat, dass wir da sind, wenn es zählt" und hofft auf den Heimvorteil, um das Play-off-Hinspiel gegen Maccabi Haifa FC mit einem Vorsprung zu beenden.
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Torhüter Eddie Gustafsson glaubt, dass der FC Salzburg "gezeigt hat, dass wir da sind, wenn es zählt" und hofft auf den Heimvorteil, um das Play-off-Hinspiel gegen Maccabi Haifa FC mit einem Vorsprung zu beenden.
Fanunterstützung
Durch drei Siege in den ersten vier Spielen der österreichischen Bundesliga und beeindrucken Vorstellungen gegen Bohemian FC und NK Dinamo Zagreb in der Qualifikation zur UEFA Champions League hat die Mannschaft im Vorfeld für die Atmosphäre gesorgt, die sie am heutigen Abend weit tragen soll, so Gustafsson. "Am wichtigsten wäre natürlich ein Sieg für uns. Wir wissen, dass die Fans hier zu Hause voll hinter uns stehen", sagte er. "Wir müssen clever sein und die Stärken unseres Teams ausspielen. Wir wissen natürlich nicht ganz, was uns erwartet, wenn wir nach Israel fahren, aber wir wissen sehr genau, was hier passiert, wenn wir am Abend auf das Spielfeld kommen."
Ein wahr werdender Traum?
Der neunfache schwedische Nationalspieler liebäugelt schon mit einem Platz in der Gruppenphase für seine Mannschaft. "Wie die meisten Kinder habe ich mir früher auch erträumt, einmal in der Champions League zu spielen. Ich war Fan von Real Madrid und Inter Milan, es wäre also ein Traum, auf eines dieser Teams zu treffen, sollten wir die Gruppenphase wirklich erreichen können. Wir denken, dass wir gezeigt haben, dass wir da sind, wenn es zählt. Ich glaube, dass das Erreichen der Gruppenphase realistisch ist; wir wissen, dass Maccabi Offensivfußball spielt. Der Druck ist für einen Torhüter gegen solche Teams natürlich höher, aber wir müssen stark bleiben, die Kontrolle haben und unsere Chancen eiskalt ausnutzen. Ich erwarte, dass wir zeigen, dass Salzburg guten Fußball spielt."
Schlüsselrolle
Maccabis Kapitän Yaniv Katan weiß auch, dass es sehr stark auf seine eigene Leistung ankommen wird, wenn sein Team sich erstmals seit 2002/03 wieder für die Gruppenphase qualifizieren soll. "Wir können es schaffen", sagte er. "Ich war damals schon in der Champions League dabei, daher ist es für mich und den Klub natürlich ein großes Spiel. Ich bin zuversichtlich, dass wir es packen können; Ich weiß, dass ich eine wichtige Rolle, vielleicht sogar eine Schlüsselrolle, spiele und viel auf mich ankommen wird. Aber letztendlich ist Fußball ein Mannschaftssport und jeder muss seine Topleistung abrufen, damit wir Erfolg haben können."