Messi hat Finale fest im Visier
Mittwoch, 6. Mai 2009
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Trotz des 0:0-Unentschiedens im Halbfinalhinspiel gegen Chelsea hat Barcelonas Superstar Lionel Messi "vollstes Vertrauen, dass wir das Endspiel erreichen werden", erzählte er den Usern von uefa.com.
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Trotz des 0:0-Unentschiedens im Halbfinalhinspiel gegen Chelsea FC hat FC Barcelonas Superstar Lionel Messi "vollstes Vertrauen, dass wir das Endspiel erreichen werden". Der 21-Jährige stellte sich noch vor dem Rückspiel an der Stamford Bridge den Fragen der User von uefa.com. In unserer Rubrik "Q&A" erzählte er von seinem Lieblingstor, was der Vergleich mit Diego Maradona für ihn bedeutet und was er vom Ballon d'Or hält, der dem besten Fußballer der Welt jedes Jahres überreicht wird.
Beim Anblick des Spieles gegen Chelsea hatte ich das Gefühl, eine exakte Kopie Ihres letzten Halbfinals vor einem Jahr gegen Manchester Utd. zu sehen. Ich würde gerne wissen, wie Sie diesmal mit der Taktik des Gegner zurecht kommen möchten, um Barça ins Endspiel zu führen?
Lakshman
Jede gute Mannschaft stößt gelegentlich auf Schwierigkeiten, die der Trainer, in diesem Fall Pep Guardiola, lösen muss. Sobald wir dann auf dem Platz stehen, ist es an uns, sicherzustellen, dass Barcelona das Champions-League-Finale erreicht - geführt von den Instruktionen unseres Trainers und vom Glauben an unsere Stärke.
Was ist im Hinspiel passiert? Warum haben wir kein Tor erzielt?
Shalva Chikovani
Sie haben eine Abwehrkette mit vier oder fünf Spielern gebildet und setzten nur auf eine einzige Spitze. Wir hatten Chancen, um ein Tor zu erzielen, aber waren im Abschluss nicht gut genug. Das macht es für uns schwierig, aber das gilt für jedes Team, wenn der Gegner dir so auf den Füßen steht. Und genau das hat Chelsea getan.
Was für ein Spiel erwarten Sie an der Stamford Bridge und wie geht es aus?
Nura, 32, Malaysia
Ich erwarte kein sehr offenes Spiel, doch da Chelsea ein bisschen mehr riskieren muss, könnte es für uns ein wenig leichter werden, denn wenn wir Platz haben, ist Barcelona immer viel gefährlicher. Ich habe vollstes Vertrauen, dass wir das Endspiel erreichen werden.
Wie gehen Sie mit dem Druck um, als bester Spieler der Welt bezeichnet zu werden, und was macht Sie so besonders?
Raghu Valluri, Bangalore, Indien
Ich weiß nicht, ob ich der beste Spieler der Welt bin. Momentan hat Cristiano Ronaldo diesen Titel [FIFA-Weltfußballer des Jahres]. Ich mache mir nicht so viel daraus. Es ist mir ziemlich egal. Wenn sie mir diesen Preis geben, ist das brillant, man muss sich einfach über so eine Auszeichnung freuen. Wenn nicht, ist es auch o.k.
Was bedeutet es Ihnen, in der argentinischen Nationalmannschaft von Diego Maradona trainiert zu werden? War er Ihr großes Vorbild in Ihrer Jugend?
John Vanhelder, 25, Chicago, USA
Es ist absolut unglaublich, neben Diego in der Umkleidekabine zu stehen, wenn er uns Anweisungen gibt und uns motiviert. Angesichts dessen, was er für Argentinien getan hat und was er allen Argentiniern bedeutet, macht es unheimlich stolz, von ihm trainiert zu werden.
Sie haben gesagt, Sie möchten Ihre ganze Karriere bei Barcelona verbringen. Dabei wird doch die Premier League als beste Liga der Welt angesehen. Könnten Sie sich vorstellen, eines Tages der Versuchung zu erliegen und in England zu spielen?
Mark Douglas
Der Fußball in England ist großartig, wie auch der in Spanien. Doch momentan fühle ich mich in Barcelona sehr wohl und auch sehr geschätzt. Ich weiß, dass die Premiership eine großartige Liga ist, aber Barcelona ist ein wichtiger Teil meines Lebens und derzeit denke ich an nichts anderes. Mal sehen, was die Zeit bringt, man weiß nie, was passiert.
Was war das schönste Champions-League-Tor, das Sie gesehen haben?
Nasir Mahammed
Ich habe so viele gesehen. Ich kann da keines herausheben, aber mein Lieblingstor ist das von Maradona gegen England in Mexiko '86. Wir sagen dazu in Argentinien: so etwas gibt es nie wieder.
Was sagen Sie den Leuten, die Sie mit Diego Maradona vergleichen?
Ronald S Reyes, 20, USA
Es macht mich sehr stolz, aber es gibt nur einen Maradona und es wird niemals wieder jemanden wie ihn geben. Ich sage immer: Ich kann mich nicht mit ihm vergleichen, weil er außergewöhnlich war, eine einmalige Erscheinung, der kompletteste Spieler. Es war unfassbar, ihn zu treffen. Aber ich vergleiche mich nicht mit ihm.