Márquez-Verletzung vergrößert Barca-Sorgen
Mittwoch, 29. April 2009
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Der FC Barcelona muss im Halbfinal-Rückspiel der UEFA Champions League am 6. Mai bei Chelsea FC auf den gesperrten Kapitän Carles Puyol und Rafael Márquez verzichten, der einen Meniskusriss im linken Knie erlitt.
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Trainer Josep Guardiola vom FC Barcelona muss nächste Woche im Halbfinal-Rückspiel der UEFA Champions League bei Chelsea FC auf zwei wichtige Verteidiger verzichten. Rafael Márquez hat sich beim torlosen Hinspiel eine schwere Knieverletzung zugezogen, Carles Puyol fehlt an der Stamford Bridge gelbgesperrt.
Vom Feld getragen
Márquez ging in der 52. Minute mit schmerzverzerrtem Gesicht ohne Einwirkung des Gegners zu Boden. Der mexikanische Nationalspieler wurde auf der Bahre vom Feld getragen und sofort ins Krankenhaus gebracht. Barcelona hat inzwischen bestätigt, dass er für den Rest der Saison ausfallen wird, nachdem erste Test einen Meniskusriss im linken Knie bestätigten. "Der Verlust von Rafa ist das Schlimmste heute, den müssen wir irgendwie kompensieren", so Guardiola.
Gute Leistung
Der 30-Jährige wurde von Kapitän Puyol ersetzt, der zunächst nur auf der Ersatzbank saß, da Guardiola in der Abwehr auf Márquez und Gerard Piqué setzte. Eric Abidal agierte auf der linken Verteidigerposition. Der spanische Nationalspieler zeigte nach seiner Einwechslung eine gute Leistung. Sein einziger Fehler war ein Foulspiel an Michael Essien, das ihm die dritte Gelbe Karte einbrachte, weshalb er im Rückspiel gesperrt ist.
Begrenzte Optionen
Guardiola könnte in London in der Innenverteidigung mit Piqué und Martín Cáceres spielen, vorausgesetzt der Abwehrspieler aus Uruguay hat bis dahin seine Mandelentzündung auskuriert. Möglich wäre auch das Duo Piqué-Abidal, dann würde Sylvinho auf der linken Seite zum Einsatz kommen. "Es wird keine Ausreden geben, wenn wir das Finale nicht erreichen sollten", fügte Guardiola hinzu. "Wir müssen es irgendwie schaffen."