Madjer traut dem FC Porto alles zu
Donnerstag, 2. April 2009
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Rabah Madjer war 1987 der große Held, als der FC Porto gegen den FC Bayern München den Pokal der europäischen Meistervereine holte. Nun glaubt er fest daran, dass sein Klub gegen Manchester United FC gewinnt.
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Dieses Tor werden die Fans des FC Porto niemals vergessen. Der FC Bayern München führte 1987 im Finale des Pokals der europäischen Meistervereine mit 1:0, doch dann sorgte Rabah Madjer mit einem fantastischen Tor für den Ausgleich. Mit der Hacke drückte er den Ball an Jean-Marie Pfaff vorbei über die Linie. Vier Minuten später bereitete der Algerier das 2:1 durch Filho Juary vor, damit war Portos erster Triumph in diesem Wettbewerb perfekt.
"Alles ist möglich"
Dieser Sieg kam noch etwas überraschend, im Gegensatz zu 2004, als José Mourinhos Truppe im Finale den AS Monaco FC bezwang. Auf dem Weg dorthin setzte sich Porto unter anderem gegen Manchester United FC durch. Madjer ist fest davon überzeugt, dass der portugiesische Meister erneut gegen ManU gewinnen kann. "Alles ist möglich", sagte er gegenüber uefa.com. "Sie haben ihre Ziele, genauso wie Manchester United oder Chelsea. Als ehemaliger Spieler des FC Porto wünsche ich ihnen viel Glück - warum sollten sie die Champions League nicht noch einmal gewinnen?"
"Großartiger Wettbewerb"
Die Fans von Porto haben Madjers Hackentreffer vor kurzem zum schönsten Tor der Vereinsgeschichte gewählt. Der Algerier stand letzte Woche wieder im Rampenlicht, als die Trophy Tour der UEFA Champions League in Algiers Station machte. "Das ist ein großartiger Wettbewerb. Seit ich ihn mit Porto gewonnen habe, haben die Algerier eine ganz besondere Beziehung zu diesem Pokal", meinte er.
"Fantastische Erinnerungen"
"Ich werde immer fantastische Erinnerungen daran haben und diesen Tag niemals vergessen", erklärte Madjer, der von 1985 bis 1988 bei Porto unter Vertrag stand. "Vor dem Spiel waren wir alle nervös. Die Bayern waren der große Favorit."
"Glücklich und stolz"
"Aber wir haben mit 2:1 gewonnen und ein großartiges Spiel abgeliefert. Ich habe mit der Hacke den Ausgleich markiert und den zweiten Treffer durch Juary vorbereitet, damit waren wir Europapokalsieger. Ich konnte es nicht glauben. Und dann hatte ich den Pokal der europäischen Meistervereine in der Hand. Das wird ewig in den Geschichtsbüchern stehen, genauso wie das Hackentor... Immer, wenn jemand mit der Hacke trifft, sprechen sie von einem Rabah-Madjer-Tor. Das macht mich glücklich und stolz."
Am 28. März legte die Trophy Tour der UEFA Champions League in Kairo ihren dritten Halt ein. Die Tour endet in Südafrika, sie macht in Kapstadt (10. bis 12. April) und Johannesburg (17. bis 19. April) Station.