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Semin ergriffen nach Dynamos Erfolg

Trainer Yuri Semin von FC Dynamo Kyiv freute sich diebisch über einen "großartigen Erfolg", der seinem Team einen Platz im UEFA-Pokal sicherte, Fenerbahçe SK verabschiedete sich dagegen von der europäischen Bühne.

Artem Milevskiy setzt sich durch
Artem Milevskiy setzt sich durch ©Getty Images

Trainer Yuri Semin von FC Dynamo Kyiv freute sich diebisch über einen "großartigen Erfolg", der seinem Team einen Platz im UEFA-Pokal sicherte. Fenerbahçe SK, das letztes Jahr noch das Viertelfinale der UEFA Champions League erreicht hatte, verabschiedete sich dagegen von der europäischen Bühne. Gäste-Trainer Luis Aragonés übernahm die Verantwortung für das schlechte Abschneiden, bat jedoch um Geduld.

Yuri Semin, Dynamos Trainer
Das war ein kniffliges Spiel, schließlich ging es um einen Platz im UEFA-Pokal. Wir wollten unter allen Umständen weiterkommen, deshalb haben wir das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Wir hatten Probleme bei der Zusammenstellung des Kaders, weil so viele Akteure nicht dabei sein konnten. Aber die Jungs haben es richtig gut gemacht. Sie waren überzeugt und haben alle Anweisungen befolgt. Wir sind glücklich, das Jahr so abschließen zu können. Ich möchte auch Shakhtar Donetsk und Metalist Kharkiv gratulieren, denn zum ersten Mal überhaupt sind im Frühjahr noch drei ukrainische Teams im Europapokal vertreten. Das ist ein großer Erfolg für den ukrainischen Fußball.

Wir hatten einige vielversprechende Konter, aber der letzte Pass kam nicht an. Der letzte Pass zeigt die Qualität eines Spielers, heute hatten wir diese Qualität nicht. Wir haben in der Champions League in diesem Jahr viel erreicht. Wir haben daheim gewonnen, auswärts gewonnen und seit langer Zeit mal wieder acht Punkte gesammelt. Das war ein Sieg für Dynamo, für den Betreuerstab, die Spieler und die Fans, die uns trotz der Kälte unterstützt haben. Jetzt müssen wir uns ausruhen, da es ein hartes Jahr war.

Luis Aragonés, Fenerbahçes Trainer
Leider hatten wir heute viel zu wenig Ballbesitz, um zu klaren Torchancen zu kommen. Wir hätten besser agieren müssen, vor allem in der Defensive bei Ballbesitz des Gegners. Letztes Jahr war es eine andere Mannschaft, eine andere Situation, deshalb kann man keine Vergleiche anstellen. Ja, der Verein hat letztes Jahr mehr erreicht, aber wir können immer noch in der Meisterschaft und im Pokal Großes erreichen.

Im Fußball ist man gut, wenn man gut auf dem Platz ist und nicht in den Zeitungen. Der Trainer hat die größte Verantwortung. Die Ergebnisse zeigen, dass ich der Schuldige bin, weil ich Fehler gemacht habe. Aber ich bin erst seit fünf oder sechs Monaten Trainer von Fenerbahçe, in solch einer kurzen Zeit darf man nicht allzu viel erwarten. Man sollte mindestens ein Jahr abwarten.