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Porto: Volle Konzentration auf Gruppensieg

Zwar ist das Achtelfinale schon erreicht, doch Jesualdo Ferreira fordert von seinem FC Porto trotzdem 100 Prozent, damit man gegen Arsenal FC zum Abschluss der Gruppenphase nochmals drei Punkte einfährt.

Jesualdo Ferreira (FC Porto) auf der Pressekonferenz vor dem Spiel
Jesualdo Ferreira (FC Porto) auf der Pressekonferenz vor dem Spiel ©Getty Images

Zwar ist das Achtelfinale schon erreicht, doch Jesualdo Ferreira fordert von seinem FC Porto trotzdem 100 Prozent, damit man im Heimspiel gegen Arsenal FC zum Abschluss der Gruppenphase nochmals drei Punkte einfährt.

"Prestigeträchtiges Spiel"
Porto ist dank dem 2:1-Sieg bei Fenerbahçe SK am fünften Spieltag und Arsenals zeitgleichem Erfolg über den FC Dynamo Kyiv zusammen mit den Engländern sicher in der nächsten Runde, doch deshalb will es Ferreira nicht ruhig angehen lassen: "Der normale Druck ist sicher nicht da", so der Trainer, der sich auf keinen Fall mit dem zweiten Rang zufrieden geben möchte. "Es entspricht der Mentalität von Porto, dass wir auf den Platz gehen, um zu gewinnen", betont er. "Es ist ein prestigeträchtiges Spiel und es sind drei Punkte zu holen, die wir unbedingt haben wollen."

"Großartige Mannschaften"
Mit einem Sieg wäre Porto Gruppensieger, gleichzeitig wäre dies eine Revanche für das 0:4 bei den Gunners am zweiten Spieltag. Ferreira ist allerdings überzeugt, dass ein Abschneiden auf dem ersten oder zweiten Platz aufgrund der hohen Qualität in der UEFA Champions League die gleichen Konsequenzen hat. "Theoretisch ist es einfacher, wenn man Erster wird, besonders weil man das zweite Spiel [der K.o.-Runde] zu Hause austragen darf, aber es wird in den anderen Gruppen großartige Mannschaften geben, die Zweiter werden."

Rekordhalter
Der Trainer geht außerdem davon aus, dass Porto trotz der Klatsche im ersten Spiel keinesfalls eingeschüchtert vor Arsenal ist. "Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Porto - zusammen mit Manchester United FC - Rekordteilnehmer [der UEFA Champions League] ist." Die Portugiesen nehmen zum 14. Mal an der Königsklasse teil und haben gegen englische Mannschaften eine gute Bilanz im Estádio do Dragão. In den letzten fünf Jahren haben Arsenal, Manchester United FC, Chelsea FC (zwei Mal) und Liverpool FC in Porto gespielt, aber nie einen Sieg eingefahren. Trotzdem hat Ferreira vor allem vor dem körperbetonten Spiel englischer Mannschaften Respekt: "Die Ligen sind sehr unterschiedlich. Wir müssen nicht mit der gleichen Intensität wie sie spielen, deshalb müssen wir härter arbeiten."

"Gefährlich"
Arsenal-Trainer Arsène Wenger stuft Porto ebenfalls als gefährliche Mannschaft ein und ist überzeugt, dass sich die Portugiesen im Hinspiel unter Wert geschlagen haben. "Übermut ist eine Krankheit, die wir nicht haben. Uns ist völlig klar, dass Auswärtsspiele in der Champions League immer schwierig sind." Wenger erwartet nicht etwa einen verunsicherten Gegner, schließlich haben die Portugiesen zuletzt sechs Partien in Folge gewonnen. "Vielleicht haben sie dieses Mal nicht so viel Druck und sind deshalb noch gefährlicher. Wir müssen die ganze Zeit sehr konzentriert bleiben."

Pause für Stammspieler
Wenger wird in Porto einige seiner hochtalentierten Youngster auf den Platz schicken. Da Leistungsträger wie Emmanuel Adebayor oder Kapitän Cesc Fàbregas zu Hause geblieben sind, bekommen Gavin Hoyte, Aaron Ramsey und Carlos Vela eine Chance. "Wir haben das große Glück, eine sehr talentierte Gruppe junger Spieler zu haben, die großes Potential hat", so der Franzose, der allerdings auch einige Verletzungssorgen hat. Dennoch sieht er das Spiel nicht als Trainingseinheit: "Ich glaube, dass diese Mannschaft in der Lage ist, den Gruppensieg einzufahren."