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Porto schielt auf Gruppensieg

Am sechsten Spieltag geht es im Estádio do Dragão zwischen dem FC Porto und Arsenal FC um den Gruppensieg. Die Engländer sind derzeit auf Platz eins, doch Porto setzt auf seine Heimbilanz gegen englische Vereine.

Lisandro (FC Porto) beim Torjubel
Lisandro (FC Porto) beim Torjubel ©Getty Images

Am sechsten Spieltag der Gruppe G geht es im Estádio do Dragão zwischen dem FC Porto und Arsenal FC um den Gruppensieg. Die Engländer sind derzeit auf Platz eins, doch Porto setzt auf seine Heimbilanz gegen englische Vereine und kann mit einem Sieg das Achtelfinale der UEFA Champions League als Gruppensieger erreichen.

• Die beiden Topteams der Gruppe G sicherten sich am fünften Spieltag ihren Platz in der Runde der letzten 16 - im Endspiel zwischen Porto und den Engländern, die zwei Punkte Vorsprung haben, wird jetzt der Gruppensieger ermittelt.

• Jesualdo Ferreiras Mannen müssen unbedingt gewinnen, um Gruppensieger zu werden. Am wahrscheinlichsten ist jedoch ein Unentschieden, denn sechs - darunter die letzten drei - der bisherigen zehn ungeschlagenen Heimspiele von Porto gegen englische Teams endeten Unentschieden.

• Beide Teams konnten ihre letzten Spiele gewinnen. Porto siegte 2:1 bei Fenerbahçe SK, beide Treffer erzielte Lisandro (19., 28.). Arsenal setzte sich dank eines Tores von Nicklas Bendtner drei Minuten vor Schluss gegen FC Dynamo Kyiv durch.

• Am ersten Spieltag gewann Porto mit 3:1 gegen Fenerbahçe, während Arsenal in letzter Minute ein 1:1-Remis in Kiew holte. Dann gab es für die Portugiesen einen Sieg und eine Pleite gegen Kiew, Arsenal holte vier Punkte gegen Fenerbahçe. In Istanbul gewannen die Engländer mit 5:2.

• Arsenal, das neben acht weiteren Teams in der Königsklasse noch ungeschlagen ist, gewann das Hinspiel gegen Porto am 30. September souverän mit 4:0. Robin van Persie und Emmanuel Adebayor waren je zweimal erfolgreich.

• Doch daheim ist Porto eine Macht - vor allem gegen englische Gegner. In den letzten fünf Jahren reisten die vier Topteams Englands - Arsenal, Chelsea FC, Liverpool FC und Manchester United FC - ohne Sieg zurück in die Heimat.

• Die letzten englischen Gäste im Estádio do Dragão waren die Mannen von Liverpool. Beim 1:1 in der letztjährigen Gruppenphase trafen Lucho und Dirk Kuyt beide in der ersten Halbzeit.

• Arsenals einziger bisheriger Auftritt in Porto datiert aus der Gruppenphase 2006/07. Auch damals erreichten Arsenal und Porto das Achtelfinale, die Engländer als Gruppensieger nach einem 2:0-Heimsieg und einem torlosen Remis in Portugal.

• Die Aufstellungen des Duells am 6. Dezember 2006:
Porto: Helton, José Bosingwa, Pepe, Bruno Alves, Fucile, Lucho, Paulo Assunção, Raul Meireles (Ibson), Lisandro, Ricardo Quaresma, Hélder Postiga (Bruno Moraes).
Arsenal: Jens Lehmann, Emmanuel Eboué, Kolo Touré, Johan Djourou, Gaël Clichy, Aleksandr Hleb, Gilberto, Mathieu Flamini, Fredrik Ljungberg, Cesc Fàbregas, Emmanuel Adebayor (Robin van Persie).

• Vor diesen beiden Duellen bekam es Arsenal auf europäischer Bühne nur mit einem weiteren portugiesischen Gegner zu tun. Im Europapokal der europäischen Meistervereine scheiterten die Engländer 1991/92 in der zweiten Runde an SL Benfica. Nach einem 1:1-Remis in Lissabon unterlagen die Gunners daheim mit 1:3 nach Verlängerung.

• Arsenals Trainer Wenger konnte mit seinem früheren Verein AS Monaco FC ebenfalls nicht in Portugal gewinnen. In der ersten Runde des Europapokals der Pokalsieger 1989/90 holte Monaco ein 1:1 bei CF Os Belenenses, das Rückspiel ging mit 3:0 an die Monegassen.

• Arsenals Samir Nasri verlor in der Gruppenphase 2007/08 mit seinem alten Verein Olympique de Marseille 1:2 in Porto. William Gallas holte sich mit seinem Ex-Verein Chelsea in der Gruppenphase 2004/05 ebenfalls eine 1:2-Niederlage ab.

• Die Auslosung für das Achtelfinale in der UEFA Champions League findet am Freitag, 19. Dezember, um 12 Uhr MEZ in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon statt. Die Gruppensieger treffen dann auf einen Zweiten einer anderen Gruppe. Letztere bestreiten das Hinspiel zu Hause. Vereine aus demselben Verband können einander nicht zugelost werden.