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Zenit nach Remis nur im UEFA-Pokal

FC Zenit St. Petersburg - Juventus 0:0
Zenit muss versuchen, den Titel im UEFA-Pokal zu verteidigen, denn durch das Remis hat das Team keine Chance mehr auf das Achtelfinale.

Ein Duell zwischen Vincenzo Iaquinta ( Juventus) und Anatoliy Tymoshchuk (FC Zenit St. Petersburg)
Ein Duell zwischen Vincenzo Iaquinta ( Juventus) und Anatoliy Tymoshchuk (FC Zenit St. Petersburg) ©Getty Images

Der FC Zenit St. Petersburg ist durch das torlose Remis gegen Juventus aus der UEFA Champions League ausgeschieden, denn nun kann das Team sich nicht mehr unter den zwei besten Teams der Gruppe H platzieren.

Resolute Leistung
Um Real Madrid CF - das heute Abend beim FC BATE Borisov antritt - zumindest vorübergehend zu überholen, hätte die Truppe von Dick Advocaat einen Sieg gebraucht. Über lange Strecken des Spiels hatten die Russen auch mehr Ballbesitz, doch die Gäste traten resolut auf und hatten die besseren Möglichkeiten. Alleine zweimal im ersten Durchgang traf die Alte Dame den Pfosten. Insgesamt hat Zenit nun in drei Heimspielen keinen Sieg geschafft. Keine russische Mannschaft konnte außerdem seit dem 17. Oktober 2006 einen Dreier in der Gruppenphase der Königsklasse einfahren. Der Sieg von Real Madrid beim FC BATE Borisov sorgte dann dafür, dass Zenit die Gruppe als Dritter abschließt und so im nächsten Frühling in die Runde der letzten 32 im UEFA-Pokal einsteigen wird.

Frühe Chancen für die Gäste
Zenit stellte fast die gleiche Mannschaft auf, die am 4. Spieltag gegen BATE gewonnen hatte, die einzige Änderung war, dass Nicolas Lombaerts sein Debüt in der UEFA Champions League gab und den gesperrten Sébastien Puygrenier vertrat. Ein Foul des Belgiers führte dann nach nur zwei Minuten auch zur ersten Möglichkeit. Er foulte Vincenzo Iaquinta, so dass es Freistoß für die Gäste gab. Diesen trat dann Mauro Camoranesi, der mit seiner Hereingabe Iaquinta fand, welcher allerdings aus sechs Metern über das Gehäuse köpfte. Sieben Minuten später gab es die nächste große Möglichkeit für Juve. Lombaerts brachte Iaquinta erneut zu Fall, in fast der gleichen Position wie beim ersten Foulspiel. Wieder trat Camoranesi den Freistoß und diesmal war es Olof, der am höchsten stieg und den linken Pfosten traf.

Zenit im Glück
Außer Distanzschüssen hatte Zenit nicht viel entgegenzusetzen, konnte sich aber noch einmal auf den linken Torpfosten verlassen, den diesmal Iaquinta nach schönem Zusammenspiel von Pavel Nedvěd und Cristian Molinaro traf. Die Russen hatten mehr Ballbesitz, aber keine guten Möglichkeiten, da die Italiener stark verteidigten. Sechs Minuten vor dem Pausenpfiff trafen die Hausherren dann doch, aber der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben, so dass Ivica Križanac seinen Torjubel schlagartig abbrechen musste.

Juve effektiver
Zur Halbzeitpause zeigte die Statistik einen Ballbesitz von 64 zu 36 Prozent für Zenit an, doch die klareren Chancen hatten eben die Italiener. So ging es auch zunächst weiter. Zdeněk Grygera flankte auf Alessandro Del Piero, dessen Direktabnahme von Vyacheslav Malafeev pariert wurde. Auf der anderen Seite hatte Danny endlich eine große Chance für Zenit, doch er scheiterte an Keeper Alex Manninger. Del Piero testete dann zweimal Malafeev, ehe Iaquinta erneut nur knapp scheiterte.

Starke Druckphase von Zenit
Zenit machte aber am Ende dann richtig Druck. Immer wieder trieb Danny seine Mannen nach vorne, und der Portugiese scheiterte nur an einem Last-Minute-Tackling von Claudio Marchisio am Torerfolg. Pogrebnyak traf mit einem Schuss aus der zweiten Reihe noch den linken Pfosten, doch heute wollte der Ball auf beiden Seiten einfach nicht ins Tor gehen. So scheiterte Danny mit seinem Schuss auch noch sechs Minuten vor Schluss, so dass es am Ende beim 0:0 blieb.