Lyon mit Ruhe in die nächste Runde
Dienstag, 25. November 2008
Artikel-Zusammenfassung
Laut Verteidiger Fabio Grosso wird sich Olympique Lyonnais von einem verkorksten Wochenende nicht aus dem Konzept bringen lassen und bei ACF Fiorentina den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Laut Verteidiger Fabio Grosso wird sich Olympique Lyonnais von einem verkorksten Wochenende nicht aus dem Konzept bringen lassen und bei ACF Fiorentina den Einzug ins Achtelfinale der UEFA Champions League perfekt machen.
Schmerzhafte Niederlage
Der Tabellenführer der Ligue 1 verlor am Samstag mit 0:1 bei Paris Saint-Germain FC. Zu allem Überfluss sah der brasilianische Kapitän Juninho Pernambucano auch noch die Rote Karte, außerdem zog sich Verteidiger Anthony Réveillère einen Kreuzbandriss zu und fällt für den Rest der Saison aus. Keine gelungene Generalprobe für die Partie gegen die Fiorentina, die unbedingt gewinnen muss, wenn die ersten beiden Plätze der Gruppe F noch in Reichweite bleiben sollen. Dem französischen Meister würde bereits ein Punkt zum Weiterkommen genügen. Auf die Frage nach der Stimmung im Lager von Lyon meinte Grosso: "Wir sind ruhig, wir zerbrechen uns nicht den Kopf. Wir arbeiten seit Saisonbeginn auf ein paar große Ziele hin, wegen einem einzigen Spiel ändert man nicht gleich seine Mentalität."
Zuversichtlich
"Wir sind bereit für dieses Spiel, wir werden es mit maximalem Einsatz und maximaler Entschlossenheit angehen und wir hoffen auf den Einzug ins Achtelfinale. Wir wissen, dass es schwer werden wird, aber wir sind gut gerüstet. Wir sind selbstbewusst genug, um es zu schaffen." Der 30-Jährige stellte klar, dass es bei seiner ersten Rückkehr nach Italien - 2007 wechselte er vom FC Internazionale Milano nach Lyon - keinen Platz für Nostalgie gibt. "Ich habe schon oft in diesem Stadion gegen die Fiorentina gespielt. Ich habe viele Erinnerungen, sowohl gute als auch schlechte. Jetzt zählt aber nur die Gegenwart und dieses wichtige Spiel morgen. Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und ins Achtelfinale einziehen."
Erfolgshunger
Fiorentina-Kapitän Dario Dainelli will nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern München am 5. November - Tim Borowski gelang erst kurz vor dem Ende der Ausgleich für die Münchener - endlich gewinnen. Am ersten Spieltag holte Florenz ein 2:2 in Lyon, doch die Italiener lagen damals bereits mit 2:0 in Führung. "Seit dem letzten Champions-League-Spiel wurde viel gesprochen", sagte der Verteidiger. "Wir haben über die Enttäuschung und den Ärger gesprochen, denn wir haben in Lyon und in den vorangegangenen Heimspielen nicht die gewünschten Ergebnisse geholt."
Keine Worte, sondern Taten
Die Fiorentina hat drei Punkte auf dem Konto, fünf weniger als Bayern und Lyon, aber zwei mehr als der FC Steaua Bucureşti. Dainelli verzichtet vor dem Spiel gegen Lyon auf große Worte. "Wir wollen unbedingt endlich den lang ersehnten Sieg holen, wir müssen gar nicht mehr viel dazu sagen", meinte er. "Wir müssen uns nicht besonders motivieren. Der Ehrgeiz wird auf jeden Fall da sein."