Wenger beklagt Müdigkeit der Gunners
Donnerstag, 6. November 2008
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Trainer Arsène Wenger von Arsenal FC gab die Müdigkeit seiner Spieler als Hauptgrund dafür an, warum seine Mannschaft gegen Fenerbahçe SK zu Hause nicht gewinnen konnte und lediglich ein 0:0-Remis erreichte.
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Arsène Wenger, Arsenals Trainer
Ausschließlich wir hatten in der ersten Halbzeit die Chancen. Wir hatten drei oder vier klare Möglichkeiten, konnten die aber nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit haben wir körperlich nachgelassen. Da wir unsere klaren Feldvorteile nicht in Tore ummünzen konnten, ließ sich Fenerbahçe nicht aus der Deckung locken. Sie verteidigten gut, und wir haben es nicht verstanden, unsere Stürmer in Szene zu setzen. Das Positive ist, dass wir immer noch Tabellenführer sind. Das Negative ist, dass wir ein Spiel nicht gewonnen haben, das wir hätten gewinnen sollen. Bislang hat keine englische Mannschaft in der Champions League verloren, doch in dieser Woche hat keine gewinnen können. Das kann damit erklärt werden, dass wir in der letzten Woche alle sehr häufig spielen mussten. Jeder Verein hat in der Premier League alles gegeben und nicht mehr so viel Energie für die Champions League gehabt. Wir waren defensiv und bei Kopfballduellen gut. Gegen zwei gute Stürmer sind wir nie in Bedrängnis geraten. Allerdings wollen wir zunächst einmal Chancen herausspielen. Man erwartet immer, dass sich Arsenal in den letzten 20 Minuten Chancen erspielt, aber heute war meine Mannschaft dazu physisch nicht in der Lage.
Luis Aragonés, Fenerbahçes Trainer
Ich glaube nicht, dass es richtig ist, die beiden Spiele [gegen Arsenal] miteinander zu vergleichen. Wir haben zu Hause viele Chancen herausgespielt; vielleicht sogar mehr als sie. Sie haben ihre Möglichkeiten aber genutzt und wir nicht. Heute haben wir gut gespielt, aber die Konter nicht gut genug zu Ende gespielt. Es wird jetzt sehr schwer werden für uns, das Achtelfinale zu erreichen. Aber im Fußball hat man immer eine Chance. Wir müssen dafür besser Fußball spielen, und das werden wir auch tun - es ist noch nicht vorbei. Fenerbahçe muss das nächste Spiel gewinnen. Wir wollen in der Champions League gegen die anderen guten Mannschaften immer gut spielen und gewinnen. Natürlich waren wir auch auf Tore aus, aber wir trafen auf ein schnelles, offensives Team. Wären wir bei den Kontern besser gewesen, hätten wir noch mehr erreichen können.