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Guardiola warnt vor Überheblichkeit

Nach dem 5:0-Kantersieg in der Schweiz glauben viele, dass der FC Barcelona heute dem FC Basel 1893 wieder einiges einschenken wird, nur Josep Guardiola versucht die Euphorie etwas zu bremsen.

Josep Guardiola, Trainer des FC Barcelona, warnt seine Elf vor Überheblichkeit
Josep Guardiola, Trainer des FC Barcelona, warnt seine Elf vor Überheblichkeit ©Getty Images

Nach dem 5:0-Kantersieg in der Schweiz glauben viele, dass der FC Barcelona heute dem FC Basel 1893 im Camp Nou wieder einiges einschenken wird, nur Josep Guardiola versucht die Euphorie etwas zu bremsen.

"Darf uns nicht zu Kopf steigen"
Barcelona lag bereits nach 22 Minuten im St. Jakob-Park mit 3:0 vorne und ließ den Gastgebern dabei nicht den Hauch eine Chance. Guardiola aber glaubt, dass Basel viel besser ist, als sie sich an jenem Abend präsentiert haben: "Die Gefahr liegt darin, dass so viele Leute glauben, wir hätten die Partie jetzt schon gewonnen", warnte der ehemalige Barça-Kapitän, dessen Team am Samstag beim 4:1 gegen Málaga CF den elften Sieg in Folge einfuhr. "Selbst ich habe die Mannschaft wegen ihrer Einstellung, harten Arbeit und den guten Leistungen gelobt. Aber dies darf uns nicht zu Kopf steigen."

Beeindruckende Verfassung
"Es wäre nicht das erste Mal in meiner Karriere bei Barcelona, dass die Leute fest von einem Sieg ausgehen und wir das Spiel überraschend verlieren. Man muss hart arbeiten, um das Niveau zu erreichen, auf dem wir uns momentan befinden, aber es kann augenblicklich auch wieder vorbei sein." Eigentlich scheinen Guardiolas Sorgen unbegründet, schließlich sind die Katalanen seit August ungeschlagen, haben bei den letzten sechs Siegen insgesamt 22 Treffer erzielt und dabei nur zwei Gegentore kassiert. Doch er ist fest davon überzeugt, dass man trotz des gut bestückten Kaders nur mit konstanter und intensiver Arbeit den Nimbus der Unbesiegbarkeit aufrechterhalten kann.

"Totale Konzentration"
Mit einem weiteren Erfolg wäre Barcelona sicher für das Achtelfinale qualifiziert, gesetzt den Fall, dass der FC Shakhtar Donetsk nicht gegen Sporting Clube de Portugal gewinnt. "Wir spielen gut und darüber bin ich glücklich, aber man kann die Champions League oder die spanische Meisterschaft nicht im November gewinnen", sagt der 37-Jährige, der am Montag mit der Mannschaft der Beerdigung des Vaters von Torwarttrainer Juan Carlos Unzué beiwohnte. "Ich fordere totale Konzentration und die gleiche Einstellung, in jedem einzelnen Spiel."

Basel in Bestbesetzung
Da Eric Abidal aufgrund einer Knieverletzung ausfällt, wird Guardiola aller Voraussicht nach Martín Cáceres als Linksverteidiger aufbieten, während sein Gegenüber Christian Gross lediglich darüber nachdenkt, wen er für den erkrankten David Abraham in der Abwehr auflaufen lässt. Ansonsten kann der Schweizer Meister aus dem Vollen schöpfen, trotzdem hat der Trainer von Basel natürlich höchsten Respekt vor dem scheinbar unantastbaren Gegner: "Ich weiß genau, wie man in Barça denkt, weil sie so sind wie Basel in der Schweiz", scherzte Gross. "Genau wie wir stehen sie in jedem Spiel unter Druck, müssen viele Tore schießen und immer Titel holen."

Hoffen auf ein Wunder
Basel hatte nach einem 3:0-Sieg über den FC Sion vier Tage Zeit, um sich für dieses Spiel vorzubereiten, doch laut Gross braucht man mehr als nur frische Beine, um in Spanien bestehen zu können: "Wir wussten schon vor dem Hinspiel, wie stark Barcelona ist. Sie sind im Vergleich zur letzten Saison eine Einheit und ganz offensichtlich haben sie Spaß am Fußball. Aber wenn wir frühe Gegentreffer vermeiden und uns bei eigenem Ballbesitz clever anstellen, dann können wir im Camp Nou etwas Besonderes leisten."