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Schönstes Finale in der schönsten Stadt

Für die Enthüllung des Logos des UEFA-Champions-League-Finals 2009 hätte es wohl kaum einen besseren Ort geben können, als die fast 500 Jahre alte Julius Caesar Hall, nur einen Steinwurf vom Kolosseum entfernt.

Rom - die ewige Stadt
Rom - die ewige Stadt ©AFP

Für die Enthüllung des Logos des UEFA-Champions-League-Finales 2009 hätte es wohl kaum einen besseren Ort geben können, als die fast 500 Jahre alte Julius Caesar Hall in Rom.

Perfekte Umgebung
Die einst von Michelangelo konzipierte Halle liegt nur einen Steinwurf vom Kolosseum entfernt und war der passende Ort für die Enthüllung des Logos für 2009, bei der jede Menge Reporter, Fotografen und Kameramänner anwesend waren. Im Mittelpunkt des Bildes ist der Pokal der UEFA Champions League, umgeben von einem Lorbeerkranz. Darunter steht geschrieben: "Hail the Champions". Die Wände der weltberühmten Gladiatorenarena umranden den Henkelpott – alles farblich in burgundrot. "Es geht darum, die Sieges-Symbole der Vergangenheit mit denen von heute unter einen Hut zu bekommen", sagte Giorgio Marchetti, UEFA-Direktor für Berufsfußball, "und was wäre für unsere moderne Trophäe eine bessere Umgebung als Rom."

Schönste Stadt
Der Vizepräsident des Italienischen Fußballverbandes, Demetrio Albertini, der sich selbst mit dem AC Milan dreimal die Krone in Europa aufsetzen konnte, sagte: "In Europas schönster Stadt wollen wir auch das bisher schönste Champions-League-Finale veranstalten. Es gibt ein Überangebot für anreisende Fans in dieser Stadt und wir werden die Sicherheit gewähren, so dass Kinder und Familien sich keine Gedanken machen müssen, ob sie kommen können."

Hoffnungen auf Italiener
"Aber es geht im Finale natürlich in erster Linie um die Vereine und die Spieler", fügte Albertini hinzu, "und ich wünsche allen italienischen Vereinen - FC Internazionale Milano, AS Roma, Juventus und ACF Fiorentina – viel Glück. Wir hoffen, sie im Finale zu sehen."

Rom 
Aufgrund der vielen zu erwartenden Zuschauer und der großen Bedeutung nannte Roms Bürgermeister Gianni Alemanno das Finale am 27. Mai nächsten Jahres mehr als nur ein Sportevent. "Es ist eine große Ehre für die Stadt, ein solches Ereignis veranstalten zu dürfen", sagte Alemanno. "Es ist ein soziales Ereignis und wir wollen der Welt zeigen, was diese Stadt zu leisten im Stande ist. Es ist die Möglichkeit, unseren Fußball zu kultivieren, aber auch, unseren Leuten zu zeigen, dass Organisatoren und Institutionen Schwierigkeiten überwinden können."

Romulus und Remus
Vor dem Finale wird das UEFA Champions Festival in der Stadt stattfinden, eine fünftägige Feier, die im Herzen der Stadt stattfinden wird. 100 Tage vor dem großen Spiel, also am 16. Februar, soll der Kartenverkauf beginnen. Die Zeremonie zur Pokalübergabe ist für den 21. April angesetzt, am Tag der als 'Il Natale di Roma' bekannt ist und an dem 753 vor Christus Rom von den Zwillingen Romulus und Remus gegründet worden sein soll.

Vergangene Finals
Die letzten beiden Male, als ein Endspiel in der italienischen Hauptstadt ausgetragen wurde, konnten sich jeweils Teams aus der Serie A fürs Finale qualifizieren: Juventus besiegte 1996 AFC Ajax und zwölf Jahre später schlug Liverpool die Roma, wobei beide Endspiele im Elfmeterschießen entschieden wurden. Der italienische Fußballpräsident Giancarlo Abete hofft wie sein Vize darauf, dass am 27. Mai eine italienische Mannschaft im Finale steht. "In den letzten beiden Endspielen haben englische Vereine dominiert, aber es wäre schön, wenn zumindest eines unserer Teams es schaffen würde, wie das auch in der Vergangenheit der Fall war", sagte Abete. "Das Wichtigste ist aber, für ein tolles Ereignis zu sorgen. Die UEFA hat uns das Vertrauen gegeben und wir werden es zurückzahlen. Es passt, dass die Begegnung im Stadio Olimpico ausgetragen wird, das die Handschrift des Kolosseums trägt."

Aufgerüstet
Raffaele Pagnozzi, Generalsekretär des italienischen Olympischen Komitees, versprach, dass das Stadion, in das 73.000 Leute passen, in exzellentem Zustand sein wird: "Wir haben investiert und die Spielstätte wird genauso fantastisch aussehen wie die Stadt."