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Scolari freut sich für Matchwinner Terry

Trainer Luiz Felipe Scolari von Chelsea FC war nicht überrascht, dass John Terry das entscheidende Tor zum Sieg gegen AS Roma erzielte. Denn schon als Nationaltrainer habe er seine Spieler vor Terry gewarnt.

John Terry, Juliano Belletti & Franco Di Santo (Chelsea FC) feiern den Siegtreffer
John Terry, Juliano Belletti & Franco Di Santo (Chelsea FC) feiern den Siegtreffer ©Getty Images

Trainer Luiz Felipe Scolari von Chelsea FC war nicht überrascht, dass John Terry das entscheidende Tor zum Sieg gegen AS Roma erzielte. Denn schon als portugiesischer Nationaltrainer habe er seine Spieler vor dem torgefährlichen englischen Verteidiger gewarnt. Romas Trainer Luciano Spalletti war ebenfalls der Meinung, dass Terry "in solchen Situationen gefährlich" ist, hat aber auch bei seinem Team Positives gesehen.

Luiz Felipe Scolari, Chelseas Trainer
Drei weitere Punkte sind sehr gut für uns, denn wir haben nur noch ein Heimspiel in der Gruppenphase. Wie ich gestern schon gesagt hatte, haben die Römer versucht, schönen Fußball zu spielen, und das taten sie auch. Es ist am Ende eines solchen Spiels schwer zu sagen, ob wir oder sie besser waren. Ein Tor nach einem Eckball hätten sie auch erzielen können, aber wir haben es gemacht. Es fiel zwar nur ein Tor, aber es war trotzdem ein schönes Spiel. Die Akteure haben versucht, den Ball laufen zu lassen und schossen nicht einfach aus allen Lagen auf das Tor. Ich erwarte für die nächste Partie in Rom ein ähnliches Spiel.

Als ich noch Trainer von Portugal war und wir gegen England spielten, habe ich meinen Spielern erzählt, dass Terry nach Eckbällen der gefährlichste Gegenspieler ist. Er geht im Strafraum immer zum Ball. Ich freue mich für ihn, würde mich aber auch für jeden anderen freuen. Im kommenden Spiel muss Rom mehr Druck machen und versuchen, zu gewinnen. Das gibt uns vielleicht mehr Räume für unser Spiel. Mit sieben Punkten haben wir eine gute Ausgangsposition für das Spiel in Rom, auch wenn noch nichts entschieden ist.

Luciano Spalletti, Romas Trainer
Auch wenn Chelsea jetzt ein bisschen enteilt ist, sind unsere Chancen nach wie vor intakt. Sie haben sich auch noch nicht qualifiziert. Wir haben noch drei Spiele vor uns. Heute haben wir eine großartige Einstellung und fantastischen Einsatz gezeigt. Allerdings konnten wir die Dominanz von Chelseas Mittelfeld nicht verhindern. Da müssen wir in den kommenden Wochen ansetzen. John Terry ist in solchen Situationen sehr gut, er hat das wirklich gut gemacht. Chelsea hatte aber auch nur nach Standardsituationen Torchancen. Ich fühle mit den Spielern, weil sie heute ihren Job großartig gemacht und ihr Bestes gegeben haben. Wir müssen das Ergebnis akzeptieren, aber ich denke, auf diesem Weg können wir weitermachen.

Ich sehe keinen Grund, warum wir in Rom gegen sie kein gutes Ergebnis erzielen können. Bis dahin werden einige Verletzte wieder gesund sein. Ich freue mich für [Francesco] Totti, dass er 90 Minuten durchspielen konnte. Er war zwar am Ende etwas müde, hat aber großartig gekämpft. [Alberto] Aquilani spürte Schmerzen am Oberschenkel und wird sich untersuchen lassen. Zurzeit haben wir wirklich großes Verletzungspech. Jetzt wollen wir an die Leistung anknüpfen und unsere schwache Phase endgültig beenden.