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Toni vorm Duell gegen die alte Liebe

Der italienische Torjäger Luca Toni ist neugierig, wie ihn die Fans seines Ex-Klubs ACF Fiorentina begrüßen werden, wenn die Violetten am Dienstag zum Gastspiel bei seinem jetzigen Verein FC Bayern München antreten.

Der Einsatz von Luca Toni (FC Bayern München) gegen seinen Ex-Klub ist noch fraglich
Der Einsatz von Luca Toni (FC Bayern München) gegen seinen Ex-Klub ist noch fraglich ©Getty Images

Luca Toni ist neugierig, wie ihn die Fans seines Ex-Klubs ACF Fiorentina begrüßen werden, wenn die Violetten am Dienstag zum Gastspiel bei seinem jetzigen Verein FC Bayern München antreten.

Toni-Banner
Während seiner zwei Jahre in der Toskana wurde Toni bei jedem Heimspiel im Artemio-Franchi-Stadion mit einem Banner begrüßt, auf dem stand: "Toni e Furmini" (toskanischer Dialekt für "Donner und Blitz"). Er erwartet nicht, dass er diesen exklusiven Willkommensgruß von den Gäste-Fans auch diesmal bekommt. Außerdem ist sein Einsatz im Spiel der UEFA Champions League wegen einer Rippenprellung noch gar nicht gesichert. "Ich glaube, dass mich viele Leute in Florenz mögen, doch diesmal werde ich ein anderes Trikot tragen", sagte der 32-Jährige gegenüber uefa.com.

Rekorde
"Ich habe großartige Erinnerungen an meine Zeit in Florenz", fuhr Toni fort, der in den beiden Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 47 Tore für die Violetten erzielte, ehe er zu den Bayern wechselte. "Es waren zwei wunderschöne Jahre. In meiner ersten Saison habe ich mit meinen 31 Liga-Toren gleich mehrere Rekorde gebrochen. Ich werde mich immer an diese zwei Jahre erinnern. Ich habe viele Tore geschossen und wir haben gute Ergebnisse erzielt."

Neues Idol
Mittlerweile haben die Fans der Fiorentina in Alberto Gilardino ein neues Idol gefunden. Er schoss bisher sechs Tore in der Serie A und drei in der Champions League - eins in der Qualifikation und zwei in der Gruppenphase -, nachdem er im Sommer vom AC Milan an den Arno gewechselt war. "Ich verstehe mich mit Gila hervorragend", sagte Toni über seinen Mannschaftskameraden bei der italienischen Nationalmannschaft. "Ich kenne ihn seit langem, und wir sind Freunde. Ich freue mich für die Fiorentina, dass sie so einen großartigen Stürmer verpflichtet hat. Ich glaube, er hat mit seinem Wechsel nach Florenz auch die richtige Entscheidung getroffen."

Spätstarter
Obwohl er 2006 mit Italien die FIFA-Weltmeisterschaft gewonnen hatte, feierte er erst in dieser Saison sein Debüt in der Champions League. "Ich habe mich nach der UEFA Champions League gesehnt", gab er zu. "Dort spielst du gegen die besten Mannschaften. Natürlich bin ich sehr froh, dabei zu sein. Allerdings spiele ich in der Champions League genauso wie im UEFA-Pokal, in der heimischen Meisterschaft oder bei der WM."

Rückkehr
Toni verhalf mit seinen 24 Bundesliga-Treffern dem FC Bayern in der vergangenen Saison nach einem Jahr Abwesenheit zur Rückkehr in die europäische Eliteliga. Dort liegen die Bayern nun mit vier Punkten aus zwei Spielen an der Spitze der Gruppe F, auch wenn sie sich in der Bundesliga derzeit schwer tun. "Die besten Teams spielen in der Champions League. Da können es sich die Bayern nicht erlauben, nicht mit dabei zu sein", sagte Toni. "Wir müssen gut spielen und so weit wie möglich kommen."

Diplomatische Antwort
Wird Toni denn auch jubeln, wenn ihm gegen seinen Ex-Klub ein Tor gelingt? "Es hängt davon ab, wie wichtig das Tor ist und in welcher Phase sich das Spiel gerade befindet", erklärte er diplomatisch. "Ich glaube nicht, dass ein Torjubel Zeichen des mangelnden Respekts gegenüber deinem Ex-Verein und dessen Fans ist. Ich denke aber, es wäre das Beste, zu jubeln ohne es zu übertreiben."