CFR Cluj ringt Chelsea Remis ab
Mittwoch, 1. Oktober 2008
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CFR 1907 Cluj - Chelsea FC 0:0
Der rumänische Meister verdiente sich gegen den enttäuschenden letztjährigen Finalisten, bei dem sich Didier Drogba verletzte, einen Punkt.
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CFR 1907 Cluj hat unter Beweis gestellt, dass der Sieg am ersten Spieltag bei AS Roma keine Eintagsfliege war und holte gegen Chelsea FC in Transsylvanien ein torloses Remis.
Drogba verletzt
Kaum einer gab dem rumänischen Meister gegen den letztjährigen Finalisten in der UEFA Champions League eine Chance, doch der Außenseiter ergatterte in einem Spiel mit wenigen klaren Torchancen verdient einen Punkt. Chelsea hatte mehr Ballbesitz, vor allem in der zweiten Halbzeit, als Frank Lampard und Didier Drogba gute Chancen hatten. Für die Heimmannschaft vergab Eugen Trică kurz vor der Halbzeit eine tolle Möglichkeit und traf im zweiten Durchgang den Außenpfosten. Beide Teams führen jetzt die Gruppe A mit vier Punkten an, doch Chelseas größte Sorgen drehen sich um Drogba, der Mitte der zweiten Halbzeit verletzt vom Platz getragen wurde.
Cluj aktiv
Es dauerte nicht lange, bis das Heimpublikum erstmals einen Torschrei auf den Lippen hatte. Bereits nach zwei Minuten musste Petr Čech in höchster Not gegen den durchgebrochenen Sebastián Dubarbier klären. Der Held von Rom, Juan Culio, zeichnete sich einige Male auf der linken Seite aus und bediente in der elften Minute den portugiesischen Mittelfeldspieler Dani, der aber im Abseits stand. Nur eine Minute später jagte Eugen Trică einen Distanzschuss über das Tor. Nach 22 Minuten kam erstmals Chelsea gefährlich nach vorne, doch nach einer Vorarbeit von John Mikel Obi setzte Didier Drogba den Ball über das Tor. Wenig später prüfte Frank Lampard Keeper Eduard Stăncioiu.
Schönster Spielzug
Den schönsten Spielzug lieferten in der 27. Minute die Rumänen ab: Dubarbier bediente Trică, der den Ball nicht richtig traf und verzog. Nach einer halben Stunde musste José Bosingwa in höchster Not gegen Alvaro Pereira klären, der allein auf und davon war. Weitere Chancen gab es für Trică in der 33. Minute und wenig später für Pereira, der nur knapp am Tor vorbeischoss. Kurz vor der Pause bediente Lampard mit einem Freistoß Drogba, aber der Stürmer von der Elfenbeinküste traf den Ball überhaupt nicht. Erstaunlicherweise hatten die Rumänen in den ersten 45 Minuten mehr vom Spiel.
Cluj weiter forsch
Auch im zweiten Durchgang zeigte Cluj keine Angst und kam durch einen Freistoß von Gabriel Mureşan aus 30 Metern zur ersten Chance, die Čech erst im zweiten Versuch klären konnte. Dann war Chelsea nahe dran am Führungstreffer, als der eingewechselte Nicolas Anelka für Lampard auflegte, doch der gefährliche Schuss des Mittelfeldspielers wurde von De Sousa noch abgefälscht. Der brasilianische Verteidiger stand wenig später erneut im Mittelpunkt, als er nach einem Flachpass von Florent Malouda gerade noch vor Drogba an den Ball kam. Der Stürmer verletzte sich in dieser Situation und wurde ausgewechselt. In der Schlussphase drängten die Londoner die Heimmannschaft zunehmend in die eigene Hälfte zurück, schafften es aber nicht, zu klaren Möglichkeiten zu kommen.