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Fenerbahçe beißt sich die Zähne aus

Fenerbahçe SK - FC Dynamo Kyiv 0:0
Nach acht Europapokal-Heimsiegen in Folge musste sich Fenerbahçe SK gegen die Ukrainer mit einem 0:0-Unentschieden zufrieden geben.

Miloš Ninković (FC Dynamo Kyiv) und Gökhan Gönül (Fenerbahçe SK) im Zweikampf
Miloš Ninković (FC Dynamo Kyiv) und Gökhan Gönül (Fenerbahçe SK) im Zweikampf ©Getty Images

Nach acht Europapokal-Heimsiegen in Folge musste sich Fenerbahçe gegen den FC Dynamo Kyiv mit einem Remis zufrieden geben. Die Ukrainer holten damit ihren zweiten Punkt in der Gruppe G der UEFA Champions League.

Wenig Chancen
Im vergangenen Jahr gewannen die Türken im Sükrü Saraçoglu alle fünf Heimspiele und zogen bis ins Viertelfinale ein. Gegen Dynamo, das zum Auftakt ein Remis gegen Arsenal FC holte, kam Fenerbahçe aber nur zu wenigen Chancen. Die Türken, die ihre Auftaktpartie beim FC Porto verloren hatten, treten jetzt zweimal gegen Arsenal an. Dynamo bekommt es zweimal mit Porto zu tun.

Stark über links
Der brasilianische Verteidiger Edu kehrte in die Startformation der Türken zurück, nachdem er seinen Mittelfußbruch auskuriert hatte. Auch der türkische Nationaltorhüter Volkan Demirel, der in der Liga zwei Spiele gesperrt war, kam zum Einsatz. Fenerbahçe dominierte zunächst die Partie, doch es waren die Ukrainer, die in der Offensive die besseren Szenen hatten. Vor allem Miloš Ninković bereitete den Türken auf der linken Seite mit seinen gefährlichen Flanken große Probleme. In der zwölften Minute landete eine dieser Flanken im Strafraum bei Olexandr Aliyev, der - anstatt selbst zu schießen - für Ismaël Bangoura auflegen wollte.

Neue Taktik
Fenerbahçe-Trainer Luis Aragonés, der verletzungsbedingt auf seinen Stürmer Semih Şentürk verzichten musste, vertraute im Angriff neben Daniel Güiza auf Kazım Kazım, der sonst auf dem Flügel agiert. Doch Dynamo kam mit dieser Taktik gut zurecht und ließ dem in London geborenen türkischen Nationalspieler wenig Platz. Kapitän und Spielmacher Alex zog das Spiel von hinten auf, doch Dynamo konterte immer wieder geschickt und hatte durch Bangoura eine weitere Chance.

Wie die Feuerwehr
Vor der Pause hatte Fenerbahçe kaum Chancen, doch im zweiten Durchgang legten die Türken los wie die Feuerwehr. Gleich in den ersten fünf Minuten verzog zunächst Alex nur ganz knapp, dann scheiterten Güiza und Emre Belözoğlu an Keeper Stanislav Bogush. Roberto Carlos' Versuch wurde nach etwa einer Stunde gerade noch abgeblockt. Wenig später kam mal wieder Dynamo in die gegnerische Hälfte, doch Aliyev setzte den Ball nach einem starken Konter neben das Tor.

Fast bestraft
Dynamo zeigte sich frühzeitig zufrieden mit dem Remis und ließ die Gastgeber immer wieder kommen. Das wäre fast bestraft worden, als Selçuk Şahin auf und davon ging, aber an Bogush scheiterte - genauso wie Güiza. Gelegentlich gab es auch mal einen Konter der Gäste. Die beste Chance vergab Maksim Shatskikh, der für Bangoura eingewechselt wurde. Die letzte Chance gehörte in der Nachspielzeit Kazım Kazım, der den Ball aber am Tor vorbeisetzte.