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Fenerbahçe vertraut auf Heimvorteil

Fenerbahçe SK will gegen den FC Dynamo Kyiv unbedingt die ersten drei Punkte in der Gruppe G einfahren. Der neue spanische Trainer Luis Aragonés setzt dabei vor allem auf das Publikum im eigenen Stadion.

Luis Aragones (Fenerbahçe SK) hat eine starke Heimbilanz vorzuweisen
Luis Aragones (Fenerbahçe SK) hat eine starke Heimbilanz vorzuweisen ©Getty Images

Fenerbahçe SK will am Dienstag gegen den FC Dynamo Kyiv unbedingt die ersten drei Punkte in der Gruppe G einfahren, Trainer Luis Aragonés setzt dabei vor allem auf das Publikum im Sükrü-Saraçoglu-Stadion.

Tolle Unterstützung
Der Klub aus Istanbul hat die letzten acht Heimspiele in der UEFA Champions League gewonnen, die letzte Niederlage war ein 0:4 gegen den AC Milan im November 2005. Für Aragonés ist die "massive Unterstützung" der treuen Fans von Fenerbahçe der Grund, warum das Sükrü Saraçoglu zu einer Festung geworden ist. In den ersten zwei Monaten seiner Amtzeit konnte die Mannschaft nicht gerade überzeugen, sie ist also auf jede Hilfe angewiesen. Dynamo-Trainer Yuri Semin war am Freitag im Stadion, als Fenerbahçe mit 1:2 bei Sivasspor unterlag. Für die Truppe von Aragonés war das bereits die dritte Niederlage im dritten Auswärtsspiel der Süper Lig. Am ersten Spieltag gab es zudem eine 1:3-Pleite beim FC Porto, die Stimmung bei Fenerbahçe sollte eigentlich im Keller sein - doch zuhause zeigt die Mannschaft ein ganz anderes Gesicht. Bisher gab es in dieser Saison vier Heimspiele, die allesamt gewonnen wurden. Zudem kassierte Fenerbahçe dabei nur ein einziges Gegentor.

Negativserie
"Ich habe das letzte Spiel von Fenerbahçe gesehen und mir die vorherigen Partien auf Video angesehen. Außerdem haben wir mit unserem ehemaligen Spieler Serhiy Rebrov gesprochen, der früher bei Fenerbahçe unter Vertrag stand. Trotzdem wird es schwer, einen erfahrenen Trainer wie Aragonés zu überraschen", sagte Semin. Er kennt sich mit Negativserien bestens aus, denn seine Mannschaft wartet seit 14 UEFA-Champions-League-Spielen auf einen Sieg. Vor zwei Wochen gegen Arsenal fehlten nur zwei Minuten. Laut Semin ist die Zeit gekommen, um diese Serie zu beenden. "Ich kann nicht über die Vergangenheit sprechen, weil meine Mannschaft total auf dieses Spiel konzentriert ist", meinte der ehemalige Nationaltrainer von Russland weiter. "Die Spieler kennen ihre Qualität und sind fest entschlossen, dieser Negativserie ein Ende zu setzen."

Verletztenliste
Das Sükrü-Saraçoglu-Stadion ist dafür vielleicht nicht gerade der ideale Ort, auch wenn Dynamo mit einem 3:0-Sieg beim FC Kryvbas Kryvyi Rih im Rücken in Istanbul antritt. Bei den Ukrainer fallen Artem Milevskiy (Knöchel) und Ayila Yussuf (Wade) aus, genauso wie Oleh Gusev (Knie) und Carlos Corrêa (Beinbruch). Aragonés hat ebenfalls Sorgen, bei Semih Şentürk ist eine Knöchelverletzung wieder aufgebrochen. Deivid ist zwar wieder ins Training eingestiegen, trotzdem liegt ein Großteil der Verantwortung im Angriff auf dem spanischen Nationalstürmer Daniel Güiza.

Stärken und Schwächen
Josico hat das Training am Freitag wegen einer Oberschenkelverletzung verpasst. Laut Aragonés fordern die Verletzungen ihren Tribut - was einer der beiden Gründe für die Schwächen von Fenerbahçe ist, neben den Problemen der Abwehr bei langen Bällen. Beim Gegner der Türken am zweiten Spieltag ist dieses Mittel nicht zu erwarten. "Dynamo ist sehr gut bei schnellen Kontern", erklärte der Mann, der Spanien zum Triumph bei der UEFA EURO 2008™ geführt hat. "Darauf müssen wir unsere Taktik ausrichten, damit wir wissen, wo und wann wir angreifen müssen. Ich schaue nicht gerne auf die anderen Teams - viel wichtiger ist, was unsere eigene Mannschaft macht."