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Wenger will eine Reaktion sehen

Nach der überraschenden Niederlage am Wochenende ist die Stimmung bei Arsenal FC nicht gerade gut, dennoch freut sich Trainer Arsène Wenger auf die UEFA-Champions-League-Partie gegen den FC Porto am Dienstag.

Arsène Wenger (Arsenal FC) war schockiert über die Niederlage gegen Hull
Arsène Wenger (Arsenal FC) war schockiert über die Niederlage gegen Hull ©Getty Images

Nach der überraschenden Niederlage gegen Hull City AFC war die Stimmung bei Arsenal FC natürlich im Keller, doch 48 Stunden später war Trainer Arsène Wenger schon wieder guter Dinge. Er freute sich auf die Begegnung mit dem FC Porto am Dienstag und erklärte, dass seine Mannschaft die Qualität habe, um in dieser Saison in der UEFA Champions League den ganz großen Wurf zu schaffen.

"Wir haben genug Qualität"
Wenger meinte über die Qualität, den Ehrgeiz und die Ambitionen seiner Spieler: "Das Ergebnis gegen Hull war sehr enttäuschend. Aber bin schon lange genug Trainer, um zu wissen, dass man solche Spiele nur einmal bei 100 Versuchen verliert. Ich glaube, dass wir [am Dienstag] gewinnen. Wir werden alles dafür tun, wir müssen den Glauben an unsere Stärken zurückgewinnen. Jeder glaubt, dass wir keine Chance haben, die Champions League zu gewinnen - aber ich glaube, dass wir genug Qualität haben, um es zu schaffen. Das wollen wir beweisen."

Falsche Einstellung
Die 1:2-Pleite gegen Hull am Samstag war die erste Heimniederlage für Arsenal seit 37 Spielen. Laut Wenger hat die Einstellung seiner Spieler nicht ganz gestimmt, er erklärte: "Vielleicht haben wir nach dem 1:0 geglaubt, dass die Sache schon gelaufen ist." Gegen den portugiesischen Meister wird es die Gefahr der Selbstzufriedenheit nicht geben. Am ersten Spieltag holte Arsenal ein 1:1-Unentschieden beim FC Dynamo Kyiv, während Porto mit 3:1 gegen Fenerbahçe SK gewann. "Wir haben in Kiew ein Unentschieden geholt, aber wir wissen, dass die Heimspiele entscheidend sind", sagte Wenger, dessen Mannschaft im Europapokal seit Frühling 2004 zu Hause ungeschlagen ist. "Porto holte einen überzeugenden Sieg gegen Fenerbahçe. Wenn man Fenerbahçe kennt, mit ihrem Gerüst aus Brasilianern und Spaniern, dann sagt das über die Qualität schon eine Menge aus. Wir müssen sie absolut ernst nehmen."

Sieg ist das Ziel
Porto ist zwar mit einem Sieg gestartet, doch die Aufgabe in England wird ungleich schwerer. Die Portugiesen haben neun ihrer zehn Auftritte auf der Insel verloren, unter anderem im September 2006 mit 0:2 bei Arsenal. Trotzdem will Trainer Jesualdo Ferreira auf Sieg spielen. "Porto hat in England keine gute Bilanz - wir haben dort noch nie ein Spiel gewonnen, das sagt alles. Das ist eine Herausforderung für uns, es wird richtig schwer, aber Porto ist ein Klub, der jedes Spiel gewinnen will. Das ist unser Ziel", sagte er.

Hoffen auf Lucho
Ferreira meinte über die personellen Veränderungen bei beiden Teams seit dem letzten Duell 2006, das damals durch Tore der mittlerweile abgewanderten Thierry Henry und Aleksandr Hleb entschieden wurde: "Die meisten Spieler von Arsenal sind besser geworden - größer, älter und erfahrener. Wir haben mittlerweile andere Spieler. Der einzige Unterschied ist, dass es heute mehr erfahrene Spieler bei Arsenal gibt und weniger erfahrene Spieler bei uns. Das könnte den Ausschlag geben." Porto hat in der laufenden Saison keines der drei Auswärtsspiele gewonnen, am Freitag gab es jedoch einen souveränen 2:0-Heimsieg gegen den FC Paços de Ferreira. Bei den Portugiesen ist der wichtige argentinische Mittelfeldspieler Lucho González wieder dabei, der am Freitag geschont wurde. Wenger kann wieder auf Samir Nasri zurückgreifen, der zuletzt Knieprobleme hatte. Mittelfeldspieler Alexandre Song fällt mit einer Hüftverletzung aus.