BATE leistet Historisches
Mittwoch, 27. August 2008
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BATE Borisov - PFC Levski Sofia 1:1 (Gesamt: 2:1)
Trotz Unterzahl qualifizierte sich der FC BATE Borisov als erster weißrussischer Verein für die Gruppenphase.
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Obwohl FC BATE Borisov über 45 Minuten mit zehn Mann auskommen musste, qualifizierte sich der Klub nach einem 1:1-Unentschieden gegen PFC Levski Sofia als erster weißrussischer Verein für die Gruppenphase der UEFA Champions League.
Lukrativer Sieg
Nachdem Gennadi Bliznyuk in der 43. Minute des Feldes verwiesen wurde, wurde es noch mal eng für BATE, doch die Weißrussen retteten sich mit Glück und Geschick über die Zeit und sicherten sich einen Platz in der lukrativen Gruppenphase. In einer ereignisreichen ersten Halbzeit brachte Sergei Sosnovski die Heimmannschaft in der 14. Minute in Führung und baute den Vorsprung für die Weißrussen nach dem 1:0-Hinspielerfolg vor zwei Wochen aus. Obwohl Vladimir Gadjev sieben Minuten vor der Pause den Ausgleich erzielen konnte, schafften es die Bulgaren im zweiten Durchgang nicht, den personellen Vorteil in weitere Tore umzumünzen.
Führung durch Sosnovski
BATE musste bereits in der ersten Qualifikationsrunde in den Wettbewerb einsteigen und setzte sich zunächst gegen Valur Reykjavík und dann gegen den RSC Anderlecht durch. BATEs Sieg im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde in Sofia war eine Riesenüberraschung, doch die Weißrussen konnten im Gradski-Stadion schnell nachlegen. Obwohl Levski zunächst den besseren Eindruck machte, ging die Heimmannschaft in Führung: Sosnovski nutzte einen Fehler von Levski-Torhüter Daniel Kiss und verwertete eine Flanke von Igor Stasevich per Kopf.
Bliznyuk fliegt vom Platz
Die Bulgaren benötigten eine kurze Zeit, um sich von diesem Schrecken zu erholen, doch in der 38. Minute kamen sie zum Ausgleich. Nach einer Flanke von der rechten Seite schaffte es BATE nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern; das Leder landete bei Gadjev und der überwand den erst 19-jährigen Torhüter Aliaksandr Hutar mit einem Schuss unter die Latte. Fünf Minuten später ging das Zittern bei den Weißrussen los, nachdem Bliznyuk nach einem Foul an Kiss mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Trotz der nummerischen Überlegenheit gelang es Levski im zweiten Durchgang jedoch nicht, sich glasklare Torchancen zu erarbeiten, und so konnten die 6.000 Zuschauer nach dem Schlusspfiff den erstmaligen Einzug in die Gruppenphase feiern.