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Luzhniki-Stadion bereit für Showdown

Am Mittwoch findet im Luzhniki-Stadion das größte Spiel seiner 52-jährigen Geschichte statt. Schon am Montag war das Finale allgegenwärtig.

Das Luzhniki Stadium in Moskau
Das Luzhniki Stadium in Moskau ©Getty Images

Am Mittwoch findet im Luzhniki-Stadion das größte Spiel seiner 52-jährigen Geschichte statt. Schon am Montag war in der Moskauer Arena das Finale allgegenwärtig.

Nichts Vergleichbares
Das Stadion hat in seiner Geschichte durchaus schon große Veranstaltungen erlebt, doch einzig die Olympischen Spiele 1980 konnten mit dem Medieninteresse mithalten, das nun um das Finale der UEFA Champions League zwischen Manchester United FC und Chelsea FC herrscht.

Riesiges Medienaufkommen
Für das Endspiel im ehemaligen Grand Arena of the Central Lenin Stadium, wie es zu Zeiten der Sowjetunion genannt wurde, sind sogar extra Mauern herausgerissen und neue Sitzgelegenheiten eingebaut worden, um im Presseraum Platz für die Medienvertreter zu schaffen. 800 Journalisten werden aus Russland berichten, und 200 Fotografen werden die besonderen Momente des Abends ablichten. Das Spiel wird in 230 Länder übertragen, 150 Millionen Menschen werden vor den Fernsehern erwartet.

EURO-Rekord
Unter den 61.000 Glücklichen, die eine Karte für das Endspiel in der Königsklasse bekommen haben, sind auch 40.000 Engländer. Das gesamte Fassungsvermögen des Stadions beläuft sich momentan auf 84.745. Als es noch Stehplätze gab, passten sogar über 100.000 Zuschauer ins Luzhniki-Stadion. Zum ersten EM-Spiel der Geschichte am 29. September 1958 zwischen der UDSSR und Ungarn (3:1) kamen 100.572 Menschen, was bis heute Rekord für eine Begegnung bei einer UEFA-Europameisterschaft ist. Bei der UEFA Champions League sind nur 61.000 Leute zugelassen, damit den Fans die bestmögliche Sicht gewährt ist und die Anforderungen für die Medien erfüllt werden können.

Drama
Das Luzhniki-Stadion ist genau wie Moskau selbst riesig, überall findet man Erinnerungen an die Vergangenheit. Doch das Stadion musste auch schon ein Drama erleben. Bei einem UEFA-Pokal-Spiel kam es 1982 bei eisigen Bedingungen zu einer Massenpanik. Offiziell kamen 66 Menschen ums Leben, doch die Zahlen der sowjetischen Presse waren bei weitem zu niedrig. Wie viele Menschen wirklich starben, ist bis heute nicht genau bekannt.

Finalluft am Montag
48 Stunden vor dem Anpfiff war das Endspiel bereits allgegenwärtig. Wände wurden neu gestrichen und rochen nach frischer Farbe, auf dem Spielfeld fanden am Montag Proben für die Eröffnungszeremonie statt. Der Rasen selbst ist aus der Slowakei importiert worden, da in Moskau normalerweise auf Kunstrasen gespielt wird. Kalt war es nicht, ein paar Regentropfen gab es zwar, aber die helfen dem neuen Rasen nur, um schneller fest zu werden. Ansonsten schien zumeist die Sonne. Es wird also kaum eine Wiederholung des UEFA-Pokal-Endspiels von 1999 geben, als hier das Militär mithelfen musste, um den Platz und die Ränge vom Schnee zu befreien.

Parma-Omen für Chelsea?
Damals schlug Parma FC im Endspiel Olympique de Marseille mit 3:0, wobei der ehemalige Chelsea-Stümer Hernán Crespo einmal traf. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen für die Blues. Als Liverpool FC letzten Mai gegen den AC Milan das Endspiel verlor, mussten die Engländer aufgrund der kleinen Kabinen in Athen sich übrigens mit den feiernden Italienern umziehen. Das bleibt dem Verlierer in Russland erspart, hier sind die Umkleideräume groß genug.