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Revanche nach mehr als 40 Jahren

Es ist erst das zweite Aufeinandertreffen für Liverpool FC und den FC Internazionale Milano, doch diesmal, so hofft Rafael Benítez, werden sich seine Reds durchsetzen können.

Liverpool-Trainer Rafael Benítez schaut der Auseinandersetzung mit Inter optimistisch entgegen
Liverpool-Trainer Rafael Benítez schaut der Auseinandersetzung mit Inter optimistisch entgegen ©Getty Images

Liverpool FC und der FC Internazionale Milano mögen sich erst einmal in einem UEFA-Vereinswettbewerb gegenüberstanden haben, aber dennoch haben sie jede Menge Erfahrung, wenn es darum geht, gegen eine Mannschaft aus dem Land des nun zugelosten Gegners zu spielen. Jetzt, nach mehr als 40 Jahren, treffen sie im Achtelfinale der UEFA Champions League erstmals wieder aufeinander.

Benítez zuversichtlich
Beide Vereine bekamen es in der Saison 1964/65 im Halbfinale des Pokals der europäischen Meistervereine miteinander zu tun. Liverpool setzte sich an der Anfied Road mit 3:1 durch, hatte aber in Italien mit 0:3 das Nachsehen und schied aus. Am Ende gewann Inter den Pokal zum zweiten und bislang letzten Mal. Liverpool hat vier seiner sechs Heimspiele gegen italienische Mannschaften gewonnen – so auch die letzten beiden -, aber nur einmal in sechs Versuchen waren sie in Italien erfolgreich. Dennoch glaubt Rafael Benítez, dass der Gegner mehr Grund zur Sorge hat, wenn er sagt: "Inter wird sicher beunruhigt sein. Ich erinnere mich, dass ich im letzten Jahr über den [FC] Barcelona gesagt habe, dass das ein schweres Los ist. In zwei Monaten weiß man nie, was passieren kann, und wir werden sehen, ob wir diesmal ein bisschen besser spielen können."

"Sehr, sehr schwierig!"
Trotz seiner Zuversicht hat Benítez mit Inter aber auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Zweimal kam das Aus dabei für seine damalige Mannschaft Valencia CF im Viertelfinale. 2001/02 im Viertelfinale des UEFA-Pokals, ein Jahr später ebendort in der UEFA Champions League. "Jeder hatte ein schwieriges Los erwartet, und Inter ist Tabellenführer in Italien, so dass es sehr, sehr schwierig wird", fügte der Liverpool-Trainer hinzu. "Ich kenne sie von den Spielen gegen Valencia. Sie haben gute Spieler und sie haben Erfahrung in Europa, es wird ein sehr, sehr schwieriger Job, aber das hatten wir erwartet. Wenn man in diesem Wettbewerb weiterkommen will, muss man die Topmannschaften schlagen, und Inter ist eine davon. Hoffentlich treffen wir in der nächsten Runde auf eine andere." Dann nämlich hätten sich die Reds gegen Inter durchgesetzt.

"Zwei großartige Mannschaften"
Inter indes hat nur drei von neun Gastspielen in England gewinnen können, aber zwei dieser Siege feierten sie in den letzten beiden Begegnungen auf der Insel – und dies in beeindruckender Art und Weise: 4:1 setzten sie sich bei Newcastle United FC durch und 3:0 bei Arsenal FC. Das letzte Heimspiel allerdings verloren sie mit 1:5 gegen Arsenal, dennoch ist Trainer Roberto Mancini davon überzeugt, dass seine Spieler gegen schwerere Kontrahenten ihr Bestes geben: "Das war ein gutes Los. Auf diesem Niveau gibt es keine schwachen Mannschaften, und die Geschichte hat uns gelehrt, dass man leicht stolpern kann, wenn man auf ein Team trifft, dass man als schwach einschätzt. Es ist besser, eine stärkere Mannschaft zu bekommen, denn wenn man den Wettbewerb gewinnen will, muss man jeden schlagen. Das wird ein Spiel zwischen zwei großartigen Mannschaften."

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