VfB für Mühen nicht belohnt
Donnerstag, 13. Dezember 2007
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"Das Ergebnis ist nicht erfreulich, aber die Erfahrung auf jeden Fall", so analysierte ein leicht enttäuschter Raphael Schäfer die Niederlage beim FC Barcelona.
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Raphael Schäfer war nach der 1:3-Niederlage im Camp Nou tief enttäuscht, denn eigentlich hatte der Torwart vom VfB Stuttgart darauf gehofft, dem großen FC Barcelona ein Bein stellen zu können.
Tolle Paraden
Der Schlussmann der Schwaben zeigte gleich vier sensationelle Paraden und muss sich trotz dreier Gegentore auch keinen Vorwurf machen. Allerdings ist sich der 28-Jährige sicher, dass gegen den Gastgeber mehr drin war: "Ich bin absolut überzeugt, dass wir gut genug gespielt haben, um ein oder zwei Tore mehr zu erzielen", so Schäfer. "Aufgrund unserer Verletzungssorgen und der Tatsache, dass es in diesem Spiel um nichts mehr ging, haben wir uns gut präsentiert und ein tolles Spiel abgeliefert. Wir haben ganz eindeutig gute Chancen gehabt und können erhobenen Hauptes vom Platz gehen."
Kindestraum erfüllt
Doch Schäfer musste zugeben, dass sich der VfB von Stadion und Gegner eventuell ein wenig einschüchtern ließ. Einige Betreuer standen nach der Partie Schlange, um ein Foto mit Ronaldinho machen zu lassen und fast alle VfB-Spieler tauschten am Ende ihr eigenes Hemd gegen ein Barça-Trikot. "Unsere Jungs haben diese Partie genossen, weil es ein Kindestraum von jedem Fußballer ist, sich im Camp Nou mit Barcelona zu messen. Das Ergebnis ist nicht erfreulich, aber die Erfahrung auf jeden Fall."