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Fenerbahçe darf feiern

Fenerbahçe SK - PFC CSKA Moskva 3:1
Alex und ein Doppelpack von Uğur Boral bescherten den Türken den ersten Einzug ins Achtelfinale.

Uğur Boral wird von seinen Teamkollegen gefeiert
Uğur Boral wird von seinen Teamkollegen gefeiert ©Getty Images

Fenerbahçe SK hat es im fünften Anlauf zum ersten Mal ins Achtelfinale der UEFA Champions League geschafft. Zum Abschluss gab es einen Sieg gegen den PFC CSKA Moskva, der seine fünfte Niederlage in dieser Gruppenphase hinnehmen musste.

Im Achtelfinale dabei
CSKA stand bereits vor dieser Partie als Gruppenletzter fest und die Gäste gingen nach einer halben Stunde durch ein Eigentor von Edu in Führung. Alex, der beste Mann von Fenerbahçe im Verlauf dieser Gruppenphase, machte umgehend den Ausgleich, ehe Uğur Boral den türkischen Meister mit einem Doppelpack endgültig ins Achtelfinale schoss. Damit waren alle Hoffnungen des PSV Eindhoven dahin. Die Niederländer unterlagen ihrerseits dem Gruppensieger FC Internazionale Milano zu Hause mit 0:1.

Ersatzgeschwächte Gäste
Die Saison in Russland ist bereits seit einem Monat vorbei, und zudem hatte CSKA durch Sperren und Verletzungen einige Ausfälle zu beklagen - darunter waren auch die beiden brasilianischen Stürmer Vágner Love und Jô. Die Gäste hatten damit nur noch 15 Spieler zur Verfügung. Es war also keine Überraschung, dass Fenerbahçe von Beginn an die dominierende Mannschaft war. In den ersten fünf Minuten hatten sie schon zwei gute Gelegenheiten durch Mehmet Aurélio und Edu, dessen Kopfball Igor Akinfeev gerade noch parieren konnte.

Führung für CSKA
Danach kamen die Gäste ein wenig besser ins Spiel, vor allem der junge Türke Caner Erkin machte immer wieder auf sich aufmerksam. Fenerbahçe machte jedoch weiter Druck, Akinfeev musste innerhalb kürzester Zeit gegen Semih Şentürk und Alex retten. Nach einem Eckball hätte Deivid den Torhüter beinahe bezwungen, doch Evgeni Aldonin konnte auf der Linie noch klären. Nach einer halben Stunde sollte das Şükrü-Saraçoğlu-Stadion auf einen Schlag verstummen, als Edu eine flache Hereingabe von Caner ins eigene Netz lenkte.

Jubel bei Fenerbahçe
Keine zwei Minuten später gelang Alex jedoch bereits der Ausgleich. Er fasste sich ein Herz und donnerte den Ball aus 25 Metern unter die Latte, Akinfeev hatte keine Abwehrchance. Kurz darauf war der Schlussmann bei einem Kopfball von Aurélio wieder auf dem Posten. Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte Uğur Boral das Stadion zum Kochen. Nach einer schönen Kombination über Alex und Semih Şentürk kam der Mittelfeldspieler an den Ball und machte bei seinem Debüt in der Gruppenphase gleich einen Treffer.

Chance für Janczyk
In der Pause wurde bei CSKA mit Pavel Mamaev einer der drei zur Verfügung stehenden Feldspieler eingewechselt. Er war bereits der vierte Nachwuchsmann, den Valeri Gazzaev heute Abend aufs Feld schickte. Der jüngste Spieler auf dem Platz, der 18-jährige Dawid Janczyk, prüfte Volkan Demirel mit einem strammen Schuss. Der 34-jährige Roberto Carlos versuchte es in seinem 125. Europapokalspiel aus der Distanz, doch Akinfeev konnte den Ball über die Latte lenken.

Später Schlusspunkt
Anschließend brachte Uğur Boral eine herrliche Flanke in den Strafraum, die der völlig freistehende Semih Şentürk nur knapp daneben köpfte. Anschließend machte die Meldung von der Inter-Führung beim PSV die Runde, und damit brach in Istanbul Partystimmung aus. Die nächste Chance hatte dann Uğur Boral, er scheiterte mit seinem Halbvolley aber an der Querlatte. CSKA gab sich noch nicht geschlagen und wollte die Gruppenphase nicht mit nur einem einzigen Punkt beenden, doch es half alles nichts. In der letzten Minute setzte Uğur Boral per Kopf den Schlusspunkt. Damit steht Fenerbahçe bei elf Punkten, so viele konnte bisher noch keine türkische Mannschaft einfahren.

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