Remis in Rom
Mittwoch, 12. Dezember 2007
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AS Roma - Manchester United FC 1:1
Mancini glich den Führungstreffer von Gerard Piqué aus, so dass es in Rom ein Remis gab.
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Manchester United FC und AS Roma beendeten die Gruppenphase der UEFA Champions League mit einem ehrenwerten Unentschieden. In der 71. Minute war es Mancini, der den Kopfballtreffer von Gerard Piqué in der ersten Halbzeit egalisieren konnte.
Unterhaltsames Spiel
Es war Piqués zweites Tor im zweiten Spiel in der europäischen Königsklasse, und die Hoffnung war groß, dass seine Mannschaft in der Gruppe F damit zum sechsten Sieg in Folge kommen würde. Doch Mancinis Treffer in einem offenen und unterhaltsamen Spiel spiegelte diese Partie gerecht wider.
United krempelt Team um
Die beiden ersten Plätze waren den Gegnern im Olympiastadion bereits seit dem 5. Spieltag sicher, so dass Sir Alex Ferguson neun Änderungen im Vergleich zur Mannschaft, die am Samstag Derby County FC besiegt hatte, vornahm. Dennoch begann ManU sehr viel versprechend. Schon in der ersten Minute war es Wayne Rooney, ein - mit seinen 22 Jahren - alter Hase, der einen Warnschuss von der linken Strafraumkante abfeuerte.
Beeindruckender Beginn
Die Gäste waren zunächst auch weiterhin das bessere Team. Und wenn mal die Roma angriff, stand in der Innenverteidigung Piqué, der sich zunächst gegen Francesco Totti und dann gegen Taddei durchsetzen konnte. Auf der anderen Seite war es abermals Rooney, der sein erstes Profispiel als Kapitän gern mit einem Treffer gekrönt hatte, doch sein Schuss in der 18. Minute strich über die Latte. Nicht lange danach war auch mehr von der Roma zu sehen: Zunächst testete David Pizzarro Torhüter Tomasz Kuszczak aus der Distanz, während Antunes den United-Keeper zwang, seine Flanke von der linken Seite über die Latte zu lenken.
Tor von Piqué
Cicinho fand mit einer hereingedrehten Flanke von der anderen Seite Mauro Esposito, die der Stürmer allerdings aus sechs Metern Entfernung am langen Pfosten vorbei ins Aus beförderte. ManU hatte die Lufthoheit, und so war es kein Wunder, dass der Führungstreffer einem Kopfball entsprang. Nach einer Ecke von Nani war Piqué zur Stelle und rammte den Ball mit dem Schädel in den Kasten.
Roma-Chancen
Der Verein aus der Serie A, der dort eine sehr gute Rolle in dieser Saison spielt, war drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen und hatte in der 38. Minute dazu die beste Chance, als Mancini nur die Latte traf. Wenig später fand Cicinho seinen Kapitän Totti im Strafraum, der einen Schuss andeutete, dann aber den Ball auf Cicinho zurückspielte. Dieser hob die Kugel über Kuszczak, traf aber nur den Pfosten, und Esposito köpfte - bedrängt von O'Shea - die Kugel am Gehäuse vorbei.
Gefährliches Spiel
Kurz vor der Pause war es abermals Mancini, der knapp scheiterte, als er nach einer Flanke von Antunes Torhüter Kuszczak zu einer Glanzparade zwang. Und als der Gruppenzweite weiter aufs Tempo drückte, hatte Ahmed Apimah Barusso mit einem Distanzschuss eine weitere Chance. Den englischen Gästen boten sich ob der offensiven Spielweise der Römer aber Kontermöglichkeiten. So war es Nani, der eine Hereingabe auf Chris Eagles ein wenig zu ungenau spielte, sonst hätte es um ein Haar 0:2 gestanden.
Glücksgriff Vučinić
Doni hielt seine Mannschaft im Spiel, als er einen Versuch von Louis Saha abblockte, und endlich glich die Roma aus. Der eingewechselte Mirko Vučinić bediente Mancini, der in den Strafraum eindrang und den Ball an Kuszczak vorbei ins Tor drehte. Die Einwechslung von Vučinić erwies sich als Glücksgriff, denn eine Minute später hätte er beinahe sogar das 2:1 erzielt, als Kuszczak schon geschlagen war, aber der Ball am langen Pfosten landete. So endete diese Partie, in der beide Mannschaften schönen Fußball zeigten, leistungsgerecht mit einem Remis.