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Donati lässt den Celtic Park erbeben

Celtic FC - FC Shakhtar Donetsk 2:1
Massimo Donati erzielte erst in der Nachspielzeit den viel umjubelten Siegtreffer für Celtic.

Massimo Donati brachte mit seinem Treffer den Celtic-Park zum Beben
Massimo Donati brachte mit seinem Treffer den Celtic-Park zum Beben ©Getty Images

Der eingewechselte Massimo Donati erzielte in der Nachspielzeit in Glasgow den 2:1-Siegtreffer für Celtic FC gegen den FC Shakhtar Donetsk, damit haben die Schotten vor dem letzten Spieltag gute Karten, das Achtelfinale zu erreichen.

Dramatische Schlussphase
Alle im Stadion hatten sich schon mit einem Unentschieden abgefunden, als Aiden McGeady eine letzte Flanke in den Strafraum der Ukrainer schlug und Donati den Ball dank einer leichten Berührung von Tomáš Hübschman unhaltbar ins Netz beförderte und Celtic so drei eminent wichtige Punkte bescherte. Am letzten Spieltag muss Celtic beim schon qualifizierten AC Milan antreten, Shakhtar empfängt zu Hause am 4. Dezember SL Benfica. Vor dem dramatischen Schlusspunkt hatten Brandão und Jiří Jarošík für das 1:1 gesorgt.

Fehler wiederholt
Celtic-Trainer Gordon Strachan hatte seine Mannschaft davor gewarnt, die Fehler aus dem Hinspiel zu wiederholen, als sein Team in Donezk am ersten Spieltag innerhalb der ersten acht Minuten zwei Tore kassiert hatte, doch scheinbar hatte niemand zugehört. Ein Fehler von Innenverteidiger John Kennedy, der einen langen Ball falsch einschätzte und genau in den Lauf von Brandão köpfte, bedeutete das frühe 0:1. Wie im letzten September erzielte der Brasilianer die Führung für Shakhtar, Celtic-Keeper Artur Boruc war zwar noch mit der Hand am Ball, konnte den Treffer aber nicht mehr verhindern.

Celtic antwortet
Es lief auch weiterhin nicht gut für Celtic, nach nur 15 Minuten musste Lee Naylor humpelnd den Platz verlassen, für ihn kam der Italiener Donati und Paul Hartley spielte fortan Linksverteidiger. Erst in der 22. Minute hatten die Gastgeber eine erste Möglichkeit, als McGeady Scott McDonald bediente, der aber den Ball über das Tor setzte. Stürmer Jan Vennegoor of Hesselink kam da dem Tor der Ukrainer schon näher, als er eine Flanke von Gary Caldwell an Torhüter Andriy Pyatov, aber auch knapp am Gehäuse vorbei köpfte.

Kennedy verletzt
Für die Mannschaft von Trainer Mircea Lucescu hatte Darijo Srna eine gute Möglichkeit, aber er verzog. Brandão hatte auch noch zwei Chancen, aber einmal konnte Kennedy noch abblocken, beim zweiten Mal rettete Boruc beim Kopfball des Brasilianers mit einem großartigen Reflex. Die nächste Hiobsbotschaft für Celtic ließ nicht lange auf sich warten, Kennedy musste mit einer Knieverletzung vom Platz getragen werden, für ihn kam Steven Pressley.

Der Ausgleich
Doch dann war das Glück einmal auf Seiten der Schotten. Nur Sekunden vor der Pause prallten Srna und Kapitän Dmytro Chygrynskiy beim Blick auf den Ball zusammen und Jarošík jagte das Leder mit links an Pyatov vorbei in den Winkel. Fast hätte es in der Nachspielzeit sogar noch zu einem zweiten Tor für den Tschechen gereicht, doch sein Flugkopfball strich am Tor vorbei.

Shakhtar zu nachlässig
Strachans Elf kam wie verwandelt aus der Kabine und setzte die Gäste von Beginn an mächtig unter Druck. Shakhtar zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und wartete auf Kontermöglichkeiten. Jadson hätte in der 65. Minute fast dafür gesorgt, dass diese Taktik aufging, doch sein Schuss aus 25 Metern strich über das Tor von Boruc.

Letzte Aktion
Dann köpfte Jarošík nach einer Ecke freistehend über das Tor der Gäste und alle hatten sich schon fast mit dem Remis abgefunden, ehe Donati im Strafraum von Shakhtar den Ball nicht optimal traf, das Leder aber trotzdem leicht abgefälscht den Weg ins Tor fand. Der Celtic Park stand Kopf.

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