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Katerstimmung bei den Schwaben

Nach der dritten Niederlage im dritten UEFA Champions League-Spiel der Gruppe E herrscht beim VfB Stuttgart eine große Niedergeschlagenheit.

Nach der dritten Niederlage im dritten UEFA Champions League-Spiel herrscht beim VfB Stuttgart eine große Niedergeschlagenheit. Trainer Armin Veh attestierte seiner Mannschaft zwar eine verbesserte Leistung, die aber gegen Olympique Lyonnais nicht gereicht habe. Deren Trainer Alain Perrin war dagegen natürlich zufrieden mit dem ersten Erfolg seiner Mannschaft in der Gruppenphase.

Armin Veh, Trainer VfB Stuttgart
Im Vergleich zum Samstag gegen den Hamburger SV hatten wir vor, heute gegen einen sehr, sehr starken Gegner defensiv gut zu stehen, nicht so schnell ein Tor zu bekommen. Das ist uns erst gut gelungen, dann wollten wir versuchen, uns Torchancen rauszuspielen, das ist uns aber nicht so gut gelungen. Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass wir versuchen sollten, das 0:0 länger zu halten, um dann hinten raus selber aktiv zu werden. Doch wir haben wieder ein Tor bekommen, wie es im Moment typisch für uns ist, und dann wird es ganz schwierig, das noch Mal rumzudrehen. Lyon war ganz klar über 90 Minuten die bessere Mannschaft, die immer wieder hat aufblitzen lassen, dass sie starke individuelle Leute dabei haben. Und so war der Sieg auch absolut verdient. Uns gelingt es gegen so eine starke Mannschaft im Moment nicht, Chancen herauszuspielen. Natürlich haben wir heute besser ausgesehen als in Hamburg, das war aber auch nicht schwierig. Wir waren besser, aber man muss auch ganz klar sagen, dass es eben nicht langt.

Alain Perrin, Trainer Olympique Lyonnais
Für uns war es ein wichtiger Sieg, denn wir wussten, dass wir heute großen Druck von Stuttgart aushalten mussten. Wir haben 20 Minuten gut widerstanden, sind dann in die Offensive, haben gute Konter gefahren, aber es war nicht einfach, bis wir in der zweiten Halbzeit dann unsere Gelegenheiten genutzt haben. Es war immer eine kleine Ungewissheit da bis zu diesem Zeitpunkt, ob wir nicht schon die entscheidenden Chancen verpasst hatten. Wir hatten dann aber auch in der zweiten Halbzeit unsere Gelegenheiten. Alle haben als Team zusammengespielt, als kompakter Block verteidigt und gemeinsam nach vorne gespielt. Wir haben vor diesem Spiel gesagt, dass es wichtig wird, heute an Stuttgart vorbeizukommen, in 14 Tagen müssen wir das noch mal bei uns bestätigen. Aber noch liegt unser Weiterkommen nicht in unserer eigenen Hand.