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Sevilla zu stark für Steaua

Sevilla FC - FC Steaua Bucureşti 2:1
Frédéric Kanouté und Luis Fabiano sorgten mit ihren Toren für den verdienten Sieg der Gastgeber.

Sevilla FC lieferte einen überzeugenden Beweis seiner Stärke ab und besiegte den FC Steaua Bucureşti mit 2:1. Damit haben die Gastgeber ihre Ansprüche auf den zweiten Platz in der Gruppe H untermauert.

Treffsichere Stürmer
Die Tore für die Truppe von Juande Ramos erzielten die beiden Stürmer Frédéric Kanouté und Luis Fabiano. In der zweiten Halbzeit gelang Steaua nur noch der Anschlusstreffer durch Ovidiu Petre.

Forderung von Ramos
Ramos forderte hohes Tempo, ein frühes Tor und ein deutliches Zeichen, wer der Herr im Haus ist. Seine Spieler hatten ihm anscheinend genau zugehört, denn sie setzten seine Vorgaben perfekt um und hatten die Partie vom Anpfiff weg unter Kontrolle.

Frühe Führung
Wie schon beim Heimerfolg über den SK Slavia Praha am zweiten Spieltag waren es auch diesmal die beiden Afrikaner Frédéric Kanouté und Seydou Keita, die für die größte Gefahr sorgten. Der amtierende UEFA-Pokal-Sieger ging bereits nach fünf Minuten in Führung, als Keita einen Zweikampf im eigenen Strafraum gewann und Diego Capel auf die Reise schickte. Die perfekte Flanke des jungen Flügelspielers musste Kanouté mit dem Kopf nur noch über die Linie drücken. Dabei stellte der Angreifer erneut seine Torjägerqualitäten unter Beweis.

Chancen am Fließband
Die Gastgeber strotzten anschließend nur so vor Selbstvertrauen, während Steaua große Probleme mit dem Tempo, der Spielweise und der Einsatzfreude der Spanier hatte. Jesús Navas, Christian Poulsen und Luis Fabiano kamen alle gefährlich vor das Tor von Robinson Zapata, ehe der brasilianische Stürmer mit seinem achten Treffer im neunten Spiel für Sevilla das 2:0 markierte.

Starker Fabiano
Ramos hatte erklärt, dass die Leistung von Fabiano Hand in Hand mit seinem Selbstvertrauen geht. Sein intelligentes Stellungsspiel hinter dem letzten Verteidiger und sein schnelles Reaktionsvermögen machen ihn zu einem absoluten Topstürmer in Europa. Nach einem schönen Doppelpass mit Aquivaldo Mosquera wurde Fabiano von Daniel Alves in Szene gesetzt, und diese Chance ließ er sich nicht entgehen. Er umkurvte Zapata und schob den Ball eiskalt über die Linie, der Rettungsversuch von Ifeanyi Emeghera kam zu spät.

Unter Kontrolle
Steaua hatte lediglich einen Kopfball von Nicolae Dică zu verzeichnen, ansonsten hatten die Gäste alle Hände voll zu tun, Sevilla vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Ein Schuss von Keita aus 40 Metern strich knapp am linken Pfosten vorbei. Die Rumänen waren mit dem 0:2 zur Pause gut bedient.

Anschlusstreffer
Sevilla spielte über weite Strecken der zweiten Halbzeit eine 4-2-4-Formation an Stelle des 4-4-2-Systems, Poulsen und Keita zeigten dabei im zentralen Mittelfeld eine glänzende Vorstellung. Doch während Arsenal FC im anderen Spiel der Gruppe H gegen Slavia nach Belieben traf, vergab Sevilla weitere Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Die logische Konsequenz war, dass Steaua beim dritten Besuch im Ramón Sánchez-Pizjuán den ersten Treffer aus dem Spiel heraus erzielte. Der eingewechselte Adrian Neaga kam im Strafraum der Gastgeber an den Ball und zog ab. Sein Schuss wurde zwar noch abgeblockt, doch anschließend hob Ovidiu Petre die Kugel über Andrés Palop hinweg ins Netz.

Pfostenschuss
Fabiano tat alles, sich noch einmal in die Torschützenliste einzutragen, doch sein strammer Schuss klatschte nur an den Pfosten. 15 Minuten vor dem Ende versuchte er es nach einem Freistoß von Alves noch einmal mit einem Kopfball, der jedoch ebenfalls nicht ins Ziel fand. Trotzdem reichte es am Ende für Sevilla zum Sieg.