Ferreira trauert Chancen nach
Mittwoch, 19. September 2007
Artikel-Zusammenfassung
Portos Trainer Jesualdo Ferreira trauerte nach dem Unentschieden gegen Liverpool FC den vielen vergebenen Chancen nach.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Jesualdo Ferreira, der Trainer des FC Porto, trauerte nach dem Unentschieden gegen Liverpool FC den vielen vergebenen Chancen nach. Sein Team war in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, und in den letzten 32 Minuten hatte Porto sogar einen Mann mehr auf dem Platz. Die beiden Tore durch Lucho González und Dirk Kuyt fielen bereits in den ersten 17 Minuten. Nach knapp einer Stunde sah Jermaine Pennant die Gelb-Rote Karte, doch danach spielte die Truppe von Rafael Benítez seiner Meinung nach sogar besser.
Jesualdo Ferreira, Trainer von Porto
Wir waren 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben 30 Minuten gegen zehn Mann gespielt. Wir haben gut begonnen, sind in Führung gegangen, aber nach ihrem Treffer hatten wir Probleme. Wir waren immer die bessere Mannschaft, hatten mehr Ballbesitz und gute Spielzüge, doch wegen individuellen Fehlern konnten wir uns nicht entscheidend durchsetzen. Nach dem Platzverweis hatten wir nicht mehr viel Platz. Wir hatten einen Streifen von 30 Metern, in dem sich alles abspielte. Wir wollten den Siegtreffer, er ist uns jedoch nicht gelungen. Wir hätten mehr als einen Punkt verdient, denn wir haben alles gegen eine sehr starke Mannschaft gegeben. Man kann sagen, "wir haben gegen Liverpool gespielt, ein 1:1 ist in Ordnung", aber wenn man die Partie gesehen hat, ist es doch etwas zu wenig.
Rafael Benítez, Trainer von Liverpool
Wir haben schlecht begonnen, zu viele Fehler gemacht und sind in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit waren wir klar besser. Wir haben Charakter gezeigt und einen Punkt mitgenommen, was für zehn Mann ein gutes Ergebnis ist. Pennant wurde zurecht vom Platz gestellt, er wird daraus lernen. Es war nicht leicht gegen eine starke Mannschaft von Porto und ihre schnellen Spieler. In der ersten Halbzeit waren wir wirklich schlecht, aber im zweiten Abschnitt haben wir gut gespielt.