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Guti will mehr

Guti ist bei Real Madrid CF die meiste Zeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen, doch zu Beginn seiner zwölften Real-Saison scheint sich das nun zu ändern.

Zu Beginn einer neuen Saison ist jeder Spieler immer besonders motiviert, was in diesem Jahr anscheinend speziell für Guti gilt. Der 30-Jährige ist bei Real Madrid CF die meiste Zeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen, doch zu Beginn seiner zwölften Saison bei den Galaktischen scheint sich das nun zu ändern. Unter dem neuen Trainer Bernd Schuster ist Guti bisher Stammspieler. Die harte Arbeit und der unermüdliche Einsatz für die Königlichen über viele Jahre zahlt sich jetzt aus, Guti hat sich zum ersten Mal seit seinem Aufstieg von der Reservemannschaft in den Profikader in der Saison 1995/96 in der Startformation etabliert.

"Begeistert"
Die Mannschaft von Real ist zwar gespickt mit neuen Gesichtern, doch es ist ausgerechnet ein Eigengewächs, das aus ihnen ein Siegerteam gemacht hat. "Ich bin absolut begeistert", sagte Guti gegenüber uefa.com. "Die Mannschaft hat sich stark verändert, doch die verbliebenen Spieler stehen beim Trainer hoch im Kurs."

"Selbstbewusst"
Madrid gewann in der vergangenen Saison zum ersten Mal seit 2003 wieder die Meisterschaft in der Primera División, und dabei hatte auch Guti seinen Anteil. Dieser Erfolg hat bei den Fans den Hunger auf weitere Titel geweckt, und mit 119 Millionen Euro wurde im Sommer sogar für Madrider Verhältnisse eine Menge Geld ausgegeben. Überzeugende Siege gegen den Club Atlético de Madrid und Villarreal CF haben vor dem Start der UEFA Champions League die Messlatte ziemlich hoch angesetzt. Gerade in der europäischen Königsklasse sind die Erwartungen hoch, denn im vergangenen Jahr war man bereits im Achtelfinale gescheitert. "Wir können mit Druck umgehen", meinte der Vizekapitän von Real.

"Wir passen uns an"
Guti war beim 5:0-Sieg über Villarreal vor zwei Wochen unter den Torschützen. Der Mittelfeldspieler genießt es richtig, unter Schuster arbeiten zu dürfen. Es sollte beunruhigend für die Kontrahenten von Madrid sein, dass Guti seine Mannschaft noch lange nicht in Topform sieht. Das Team muss sich immer noch an die Methoden und die Arbeitsweise des neuen Trainers gewöhnen. "Schritt für Schritt passen wir uns an und begreifen, was er von uns will. Im Training konzentrieren wir uns stark auf defensive und offensive Spielzüge. Ich denke, es wird auch immer besser.“

Lob für Sneijder
Die Neuzugänge haben sich im Santiago Bernabéu sehr schnell eingelebt, vor allem Wesley Sneijder hat bereits auf sich aufmerksam gemacht. Er hat in der Liga schon drei Mal getroffen und läuft an der Seite von Guti zu großer Form auf. "Er hat einen ähnlichen Stil wie ich, was es sehr viel einfacher macht, uns auf dem Platz zu verständigen", so Guti.

"Kein leichter Gegner"
Real wird darauf hoffen, dass sich das Mittelfeld-Duo auch in der UEFA Champions League blendend versteht. In diesem Wettbewerb treffen die Madrilenen in der Gruppe C auf Olympiacos CFP, Werder Bremen und S.S. Lazio. "Bei einem Klub wie Madrid muss man immer den Anspruch haben, alles gewinnen zu wollen", sagte Guti.

"Hart umkämpft"
"Der spanische Fußball ist deutlich stärker geworden", meinte er weiter. "Die vier besten Teams der Saison spielen in der Champions League - der FC Barcelona, Sevilla FC, Valencia CF und wir - und wir können um den Titel mitkämpfen. Wir dürfen auch die englischen Mannschaften nicht vergessen, genauso wie die Teams aus Deutschland und Italien, die es immer in die letzten Runden schaffen. Die Champions League wird hart umkämpft sein, denn sie ist extrem ausgeglichen."

Ziel Nationalmannschaft
Guti hat sich in dieser Saison zwar bei Real durchgesetzt, doch bei der spanischen Nationalmannschaft bleibt ihm weiterhin nur die Ersatzbank. Im Hinblick auf die UEFA EURO 2008™, könnten da vielleicht starke Leistungen auf Vereinsebene für eine Wende sorgen? "Das wird schwer, denn auf meiner Position gibt es sehr viele gute Spieler. Es gibt immer eine offene Tür, und ich werde die Hoffnung niemals aufgeben. Aber ich weiß auch, dass ich mir bei der Nationalmannschaft zu diesem Zeitpunkt nicht allzuviel ausrechnen darf."

Dies ist ein modifizierte Version eines Artikels aus dem aktuellen uefa.com Magazine. Um den gesamten Artikel zu lesen klicken Sie bitte hier.

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