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Showdown für Salzburg

Der FC Salzburg und der FC Shakhtar Donetsk kämpfen um den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse, für den sie viel getan haben.

Der FC Salzburg und der FC Shakhtar Donetsk haben beide große Ambitionen und möchten sich gerne mit Europas Elite messen, doch nur einer der beiden kann die Gruppenphase der Königsklasse erreichen.

Große Hoffnungen
In den letzten Jahren haben sich beide Klubs zu den absoluten Topteams ihrer Ligen – in Österreich und der Ukraine – entwickelt und viel investiert, um auch international erfolgreich zu spielen. Da beide im direkten Duell in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League aufeinander treffen, kann allerdings nur ein Verein diese Träume wahr werden lassen. Shakhtar erreichte die Gruppenphase schon im letzten Jahr, Salzburg hingegen musste sich Valencia CF geschlagen geben und wird alles daran setzen, nicht erneut in letzter Sekunde zu scheitern.

Trapattoni zufrieden
Giovanni Trapattonis Truppe besiegte in der letzten Runde den FK Ventspils mit 3:0 im Hinspiel und legte im eigenen Stadion ein 4:0 nach. René Aufhauser, der im Hinspiel einen Dreierpack erzielte, markierte auch im Rückspiel einen Treffer, ehe es ihm Milan Dudić, Saša Ilić und Christoph Leitgeb in der zweiten Hälfte gleich taten. Trapattoni versuchte die Euphorie daraufhin etwas zu bremsen: "Wir mussten hundertprozentig konzentriert sein. Dafür muss ich meinem Team ein Lob aussprechen, denn sie sind das richtig angegangen. Wir sind früh in Führung gegangen und standen damit quasi bereits in der nächsten Runde. Mit dieser Führung im Rücken konnten wir unseren Fans natürlich etwas bieten."

Fink beobachtet
Ventspils-Trainer Roman Grygorchuk war danach überzeugt, dass Salzburg sich für die Gruppenphase qualifizieren würde. Für ihn spielen die Österreicher "auf einem anderen Niveau als wir". Trapattoni ist allerdings erfahren genug, um zu wissen, dass Shakhtar über eine gefährliche Mannschaft verfügt und hat Co-Trainer Thorsten Fink die Ukrainer bereits beobachten lassen. "Gegen Donetsk wird es ein komplett anderes Spiel als heute", fügte er hinzu. "Da müssen wir Charakter zeigen."

Schlechte Halbzeit
Shakhtar musste genau das am gleichen Abend im Heimspiel gegen den FC Pyunik tun. Nach einem 2:0-Sieg in Armenien fiel die Mannschaft von Mircea Lucescu nach einer halben Stunde in Rückstand, sorgte dann durch Tore von Olexandr Gladkiy und Brandão noch für einen 2:1-Erfolg. "Die erste Halbzeit war sehr schlecht, schrecklich sogar", sagte Lucescu. "Ich denke, zum Teil ist das auch meine Schuld. Ich dachte, alle unsere Spieler können international mithalten, aber ich lag da wohl falsch, denn einige sind dafür noch zu jung."

Erfahrene Trainer
Lucescus Mannschaft darf im Spiel um den Einzug in die Gruppenphase erneut zuerst auswärts antreten, wobei sie am Mittwoch nach Salzburg reisen. Falls da ein gutes Ergebnis gelänge, würde er wohl im Rückspiel nicht denselben taktischen Fehler begehen. "Das Spiel war mir eine Lehre", gibt er zu. Sein gegenüber scheint erfahren genug zu sein, um keine Fehler dieser Art mehr zu machen. Trapattoni gewann die Königsklasse bereits 1984/85 mit Juventus und weiß daher genau, wie man in diesem Wettbewerb weiter kommt.

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