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Boruc der Held für Celtic

Celtic FC - FC Spartak Moskva 1:1
(Gesamt: 2:2, Celtic gewinnt 4:3 nach Elfmeterschießen)
Artur Boruc hielt den letzten Elfmeter von Maxym Kalynychenko.

Celtics Scott McDonald (rechts) im Duell mit Florin Soava
Celtics Scott McDonald (rechts) im Duell mit Florin Soava ©Getty Images

Artur Boruc war der Held bei Celtic FC. Der Torwart hielt gegen Maxym Kalynychenko den letzten Schuss von FC Spartak Moskva im Elfmeterschießen und führte den schottischen Meister damit in die Gruppenphase der UEFA Champions League.

Boruc hält
In der regulären Spielzeit brachte zunächst Scott McDonald die Gastgeber mit seinem ersten Tor für die Celts in Führung, nachdem Roman Pavlyuchenko einen Elfmeter verschossen hatte. Mit dem Halbzeitpfiff aber glich der russische Stürmer aus. Damit war das Hinspiel-Ergebnis wieder hergestellt. Jan Vennegoor of Hesselink schoss in der Verlängerung einen Elfmeter an die Latte, im Elfmeterschießen jedoch traf er. Dann hielt Boruc gegen Kalynychenko.

Elfmeter vergeben
Beide Mannschaften spielten ein offensives 4-4-2-System. Die erste klare Chance hatte McDonald in der 15. Minute. Nach dem Pass von Vennegoor of Hesselink schoss der Australier das Leder aus kurzer Distanz neben das Gehäuse. Praktisch im Gegenzug bediente Vladimir Bystrov Dmitri Torbinskiy, doch dessen Schuss konnte Lee Naylor von der Linie kratzen. Nach einem Handspiel von Gary Caldwell im eigenen Strafraum hatte Pavlyuchenko die Chance, Spartak in der 26. Minute per Elfmeter in Führung zu bringen. Er schickte Boruc zwar in die falsche Ecke, sein Schuss prallte aber gegen den Pfosten.

Ein Tor auf beiden Seiten
Diese Unkonzentriertheit sollte sich rächen, denn nur eine Minute später ging Celtic in Führung. Roman Shishkin bekam im Gewühl den Ball nicht richtig weg und McDonald schob das Leder aus acht Metern an Stipe Pletikosa vorbei ins Netz. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff konnte Pavlyuchenko seinen Fehler wieder gut machen. Nach einer Ecke ließ er den Ball von der Brust abtropfen und traf dann zum Ausgleich. Spartak war zu Beginn der zweiten Halbzeit die stärkere Mannschaft, konnte aber keine zwingenden Torchancen heraus arbeiten. Dann kamen die Schotten wieder besser ins Spiel. Shunsuke Nakamura vergab drei Chancen, ehe Spartaks Verteidiger Martin Stranzl in der 84. Minute die Rote Karte sah, weil er eine klare Torchance von Vennegoor of Hesselink per Foulspiel verhindert hatte.

Drama
Der eingewechselte Kalynychenko vergab in der zweiten Halbzeit der Verlängerung die große Chance zur Führung, indem er an Boruc scheiterte. Fünf Minuten vor Ende der Verlängerung traf Vennegoor of Hesselink mit einem Elfmeter nur die Latte, nachdem Radoslav Kováč den Ball mit der Hand spielte. Boruc aber sorgte dafür, dass der Niederländer nicht zur tragischen Figur wurde, indem er die Elfmeter von Pavlyuchenko und Kalynychenko hielt. Bei Celtic verschoss Nakamura. Nach dem Achtelfinal-Aus in der vergangenen Saison gegen den AC Milan sind die Bhoys also auch in dieser Spielzeit wieder mit dabei in der UEFA Champions League.