"Rassismus nicht zu akzeptieren"
Freitag, 3. August 2007
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UEFA-Generalsekretär David Taylor hat von den Vereinen gefordert, "etwas gegen Rassismus zu unternehmen".
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UEFA-Generalsekretär David Taylor hat im Vorfeld einer weiteren spannenden Saison in der UEFA Champions League von den Vereinen gefordert, "etwas gegen die rassistischen Auswüchse zu unternehmen". Außerdem sollten die Klubs "die Botschaft verbreiten, dass Schwalben, Betrügereien und vorgetäuschte Verletzungen nicht toleriert werden".
"Ultimative Bühne"
Vor der Auslosung der dritten und letzten Qualifikationsrunde für die europäische Königsklasse meinte Taylor: "Wir von der UEFA wollen sicherstellen, dass die Champions League weiter das Maß aller Dinge im Vereinsfußball bleibt - in Sachen Technik, Leidenschaft, Begeisterung und Qualität. Dies ist die ultimative Bühne, auf der sich viele der besten Spieler der Welt gegenüberstehen. Sie bietet den Fans ein richtiges Sport-Spektakel."
"Rassismus nicht zu akzeptieren"
Dieses Spektakel wird getrübt vom Rassismus. Der Schotte machte wieder einmal deutlich, wie die UEFA dazu steht. Er sagte im UEFA-Stammsitz in Nyon zu Vertretern der Vereine: "Wir brauchen Ihre Hilfe, um sowohl auf als auch außerhalb des Platzes gegen die Auswüchse des Rassismus vorzugehen. Rassismus ist einfach nicht zu akzeptieren. Die letzten Fälle haben gezeigt, dass die Disziplinarkammer der UEFA hart dagegen vorgeht."
Anstand
Der Generalsekretär betonte auch, wie wichtig Anstand und sportliches Verhalten im Fußball sind. Er sagte: "Ich möchte, dass Sie Ihren Trainern und Spielern mitteilen, dass Schwalben, Betrügereien und vorgetäuschte Verletzungen nicht toleriert werden. Solche Szenen sind schädlich für die Seele dieses Spiels, sie bringen Profi-Kollegen in Probleme und die Fans gegen sich auf."
"Die Zukunft"
Bei der Auslosung in der Schweiz waren auch einige der erfolgreichsten Klubs Europas dabei, wie etwa der fünfmalige Europapokalsieger Liverpool FC sowie der viermalige Titelträger AFC Ajax. Taylor betonte auch, wie wichtig es ist, den Breitenfußball zu unterstützen. "Die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Champions League bringt für alle teilnehmenden Mannschaft einen nicht unerheblichen finanziellen Erlös", meinte er. "Aber wir haben trotzdem die Pflicht, auch andere Klubs und Ligen sowie den Breitenfußball zu unterstützen. Deshalb behält die UEFA einen Teil des Gewinns der Champions League ein, um Solidaritätszahlungen leisten zu können, vor allem im Bereich der Jugendarbeit - denn das ist die Zukunft unseres Sports."