Aufhausers "perfekter Tag"

Der Salzburger René Aufhauser sprach von einem "perfekten Tag", nachdem er seine Mannschaft mit einem Dreierpack in Lettland so gut wie sicher in die nächste Runde geschossen hatte.

Der österreichische Nationalspieler René Aufhauser sprach von einem "perfekten Tag", nachdem er den FC Salzburg mit drei Toren zu einem 3:0-Sieg beim FK Ventspils geführt hatte. Damit steht seine Mannschaft so gut wie sicher in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League.

Ehrgeizige Ziele
Salzburg wurde in der vergangenen Saison mit 19 Punkten Vorsprung souverän Meister in der österreichischen Bundesliga, doch nun gilt das Hauptaugenmerk erst einmal dem Europapokal. In den letzten Jahren ist es auf europäischer Bühne nicht so gut gelaufen, doch gestern zeigte die Mannschaft in Lettland eine starke Vorstellung. Besonders stark war Aufhauser, der nach seinen zwei Treffern in der ersten Halbzeit acht Minuten vor dem Schlusspfiff per Elfmeter den Endstand herstellte. "Dieser Tag hätte nicht besser laufen können; alles ist wirklich perfekt für mich gelaufen", erklärte der 31-jährige Mittelfeldspieler.

"Positive Energie"
Für einen Spieler, der bei der Partie der Salzburger am Samstag gegen den LASK Linz nicht einmal im Kader gestanden hatte, zeigte er eine überragende Leistung. "Das war das erste Mal, dass ich nicht im Kader war, obwohl ich eigentlich topfit gewesen bin", sagte Aufhauser. "Das war schon ein komisches Gefühl." Der österreichische Nationalspieler glaubt, dass er aus dieser Erfahrung "positive Energie" mitgenommen hat, deshalb ist ihm auch dieser Dreierpack gelungen - übrigens der zweite innerhalb von zehn Monaten, denn beim 4:1-Sieg der Nationalmannschaft über Trinidad & Tobago im vergangenen November war er ebenfalls drei Mal erfolgreich.

Traum von der Gruppenphase
Der Erfolg der Mannschaft steht für Aufhauser an erster Stelle, er will es unbedingt in die Gruppenphase der UEFA Champions League schaffen. Vor zwölf Monaten war in der dritten Qualifikationsrunde gegen Valencia CF noch Endstation. "Es ist immer das gleiche - es wird Zeit, dass wir es endlich schaffen", meinte er. Sollte im Rückspiel gegen Ventspils am nächsten Mittwoch nicht noch ein Drama geschehen, könnte der Traum der Salzburger in diesem Jahr vielleicht endlich wahr werden.