Giggs-Treffer spaltet Trainer
Mittwoch, 21. Februar 2007
Artikel-Zusammenfassung
Die beiden Trainer Sir Alex Ferguson von Manchester United FC und Claude Puel von LOSC Lille Métropole hatten unterschiedliche Ansichten über den Siegtreffer von Ryan Giggs.
Artikel-Aufbau
Sir Alex Ferguson war der Meinung, dass Schiedsrichter Eric Braamhaar "absolut richtig" lag, als er den späten Treffer von Ryan Giggs zum 1:0-Sieg von Manchester United FC beim LOSC Lille Métropole gelten ließ. Der Mittelfeldspieler nutzte dabei die Gunst der Stunde und führte einen Freistoß schnell aus. Fergusons Pendant bei Lille, Claude Puel, sah diese Situation ganz anders.
Sir Alex Ferguson, ManU-Trainer
Das Tor war absolut regulär, weil der Schiedsrichter den Ball freigegeben hat - ich habe solche Situationen in der englischen Meisterschaft schon viele Male erlebt. Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis, weil die Platzverhältnisse sehr schlecht und genaue Zuspiele sehr schwer waren. In der ersten Halbzeit war es eine nervöse Partie, doch die zweite Hälfte war besser. Wir hatten vier Chancen in diesem Spiel und Lille nur zwei oder drei. Ich denke, das Spiel wurde in der zweiten Halbzeit intensiver, beide Teams versuchten es mit weniger weiten Bällen als im ersten Abschnitt - das Spiel war von besserer Qualität.
Claude Puel, Trainer von Lille
Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Sie haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und es hat mir unendlich Leid für sie getan, als kurz vor dem Ende das Tor für Manchester United fiel. Über dieses Tor will ich jedoch vor dem Spiel am 7. März nicht mehr sprechen. Ich möchte einfach nur an das gute Spiel von zwei sehr guten Mannschaften denken. Es wird jedoch ganz schwer für uns, ins Viertelfinale einzuziehen.