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Benfica mit wichtigem Heimsieg

SL Benfica - Celtic FC 3:0
Mit den ersten Toren in der Champions League verkürzt Benfica den Rückstand auf Celtic.

Horror-Abend
Einen Tag nach Halloween erlebte Celtics Abwehrspieler Gary Caldwell seinen ganz persönlichen Alptraum. In den ersten 22 Minuten des Spiels unterlief im zunächst ein Eigentor und anschließend lieferte er die unfreiwillige Vorarbeit für Nuno Gomes, der zum 2:0 für Benfica traf. Der eingewechselte Andrei Karyaka stellte in der Schlussphase den Endstand her. Mit dem Sieg rücken die Portugiesen in Gruppe F bis auf zwei Zähler an Celtic heran.

Geschichte und Gegenwart
Lissabon ist zweifellos der aufregendste europäische Spielort für alle Celtic-Fans. Die Erinnerungen an den Triumph 1967 in der portugiesischen Hauptstadt im Finale des Pokals der europäischen Meistervereine wurden lebendig, als in der Halbzeit elf noch lebende Spieler des damaligen Teams von Trainer Jock Stein im Stadion gefeiert wurden. Leider aus Sicht der zahlreichen Celtic-Anhänger in der prall gefüllten Nordkurve agierten die Schotten so wie häufig auswärts in der jüngeren Europapokal-Geschichte des Vereins. Wieder einmal gelang ihnen weder ein Auswärtssieg noch ein Spiel ohne Gegentor auf fremdem Boden in der Champions League.

Hohes Tempo
Da viel für Benfica auf dem Spiel stand, legten die Gastgeber eine furiose Anfangsphase hin. Schon früh wurden sie dafür belohnt. Nach 270 torlosen Minuten in den ersten drei Spielen dauerte es gegen Celitc nur zehn Minuten lang, ehe die Portugiesen feiern durften. Nélson passte den Ball gefährlich in die Mitte und ehe Nuno Gomes ans Leder kam, wurde es bereits von Caldwell am verdutzten Artur Boruc vorbei ins Celtic-Tor bugsiert.

Caldwell zum Zweiten
Für Celtic und Caldwell kam es aber noch schlimmer. In der 22. Minute unterschätzte der schottische Nationalverteidiger die Flugkurve von Quims Abschlag und leitete ihn ungewollt direkt weiter in den Lauf von Nuno Gomes. Der nahm das Leder mit der Brust an und schob ihn sicher an Boruc vorbei ins Netz. Celtic schien davon aber unbeeindruckt und hatte nun mehr vom Spiel. Nach weiteren fünf Minuten war Quim im Anschluss an eine Ecke und einem Schuss von Stephen Pearson zur Stelle.

Taktischer Wechsel
Pearson wechselte nun die Position mit Shaun Maloney um über die linke Seite mehr Präsenz auf Seiten der Gäste auszustrahlen. Allerdings merkte man im Celtic-Sturm nach wie vor das Fehlen des verletzten Jan Vennegoor of Hesselink. Fünf Minuten vor der Pause hatte Pearson gegen eine immer nervöser werdende Benfica-Abwehr die nächste Gäste-Chance. Nach Doppelpass mit Kenny Miller schloss er zu überhastet ab und schoss den Ball neben das Tor.

Weiter druckvoll
Benfica gab sich nach der Pause mit der Führung noch nicht zufrieden. Nach einer knappen Stunde setzten sich Nélson und Nuno Gomes über rechts durch. Der Ball kam zu Miccoli, der aber mit einem Schuss aus der Nahdistanz scheiterte. Auch wenn Quim einen artistischen Schuss von Caldwell noch an die Latte lenken konnte, sah es eher nach einem dritten Tor für Benfica aus. 14 Minuten vor dem Ende hieß es dann auch 3:0, nachdem Karyaka bei seinem Champions League-Debüt für die Portugiesen eine flache Hereingabe von Nélson verwandelte. Kurz zuvor wurde er erst eingewechselt.

Kuriosum
Boruc behielt anschließend im Duell gegen Nuno Gomes die Oberhand, so dass auch das vierte Spiel beider Mannschaften gegeneinander mit einem 3:0-Heimsieg endete.