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Porto deklassiert HSV

FC Porto - Hamburger SV 4:1
Durch Tore von López, der zweimal traf, sowie Treffer von González und Postiga kam Porto gegen enttäuschende Hamburger zu einem verdienten Sieg.

Der Hamburger SV auch hat sein drittes Spiel in der UEFA Champions League-Gruppe G verloren. Die Mannschaft von Thomas Doll zeigte erneut eine enttäuschende Leistung und hatte beim FC Porto mit 1:4 das Nachsehen. Die Tore für die Gastgeber erzielten Lisandro López, der zweimal traf, sowie Lucho González und Hélder Postiga. Für Hamburg war Piotr Trochowski erfolgreich.

Individuelle Fehler
Der HSV knüpfte nahtlos an seine zuletzt schlechten Leistungen an und leitete durch individuelle Fehler in der Defensive seine eigene Niederlage ein. Porto, das während der gesamten 90 Minuten die überlegene Elf war, verstand es, die Gastgeschenke eiskalt auszunutzen und mit dem ersten Sieg seine Chance auf den Einzug in das Achtelfinale der UEFA Champions League zu wahren.

Hamburg ersatzgeschwächt 
Der stark ersatzgeschwächte Bundesligist, der auf Rafael van der Vaart, Guy Demel, David Jarolím, Bastian Reinhardt, Vincent Kompany und den gesperrten Benjamin Lauth verzichten musste, begann in der gewohnten 4-4-2-Formation, in der überraschend der zuletzt angeschlagene Thimothée Atouba als Linksverteidiger in der Viererkette begann.

Porto im 4-3-3-System
Beim portugiesischen Meister fehlte Adriano verletzungsbedingt. Zudem verzichtete Trainer Jesualdo Ferreira aus disziplinarischen Gründen auf José Bosingwa, der in einem offensiv ausgerichteten 4-3-3-System durch Jorge Fucile ersetzt wurde.

Gastgeber spielbestimmend
30.000 Zuschauer sahen im Estádio da Dragão nervöse erste Minuten, nach denen die Gastgeber das Heft des Handelns schnell in die Hand nahmen und mit zunehmender Spielzeit dominierend agierten, während sich Hamburg ohne Struktur und erkennbares System präsentierte.

Verdienter Führungstreffer
Folgerichtig ging Porto nach 15 Minuten in Führung. Nach einem schlimmen Fehlpass von Collin Benjamin gewann Anderson auf der linken Außenbahn einen Zweikampf gegen Raphael Wicky und in der Mitte verwertete López die Hereingabe seines Teamkollegen ohne Probleme aus zwei Metern zum 1:0 für die Portugiesen.

Kirschstein verhindert 0:2
Nur 180 Sekunden später parierte HSV-Torhüter Sascha Kirschstein mit einer tollen Parade eine Chance von Hélder Postiga, der aus kurzer Distanz einen Heber versuchte. Porto blieb überlegen und war dem Bundesligisten technisch deutlich überlegen.

Tor durch Ljuboja
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der ersten Halbzeit ging HSV-Profi Danijel Ljuboja im eigenen Strafraum für alle überraschend mit der Hand zum Ball und González verwandelte den fälligen Handelfmeter sicher mit einem Flachschuss ins linke Eck zum 2:0.

Fillinger für Benjamin
HSV-Coach Thomas Doll reagierte auf die schwache Leistung von Benjamin und brachte für den glücklosen Nationalspieler Namibias den erst 22-jährigen Nachwuchsspieler Mario Fillinger. Am Spielverlauf änderte sich allerdings nichts. Hamburg blieb harmlos und Porto kontrollierte weiterhin sicher das Geschehen. Zu allem Überfluss schied Wicky nach 53 Minuten verletzt aus und wurde durch René Klingbeil ersetzt.

Pepe ganz stark
Die vom überragenden Pepe exzellent organisierte portugiesische Defensive hatte die beiden Hamburger Spitzen Ljuboja und Boubacar Sanogo sicher im Griff, so dass die Norddeutschen auch im zweiten Spielabschnitt in der Offensive harmlos blieben, während die Gastgeber nach 69 Minuten durch Postiga für die Vorentscheidung sorgten.

Entscheidung durch Postiga
Ricardo Quaresma umspielte nach einem schönen Solo über den halben Platz am Strafraum Juan Pablo Sorín und Postiga köpfte die Flanke in den Strafraum gegen die Laufrichtung von Torhüter Kirschstein aus kurzer Distanz ins rechte Eck zum 3:0. Neun Minuten vor dem Spielende machte López mit seinem zweiten Treffer das Debakel für den HSV perfekt. Der Anschlusstreffer von Trochowski kurz vor dem Spielende war nur Ergebniskosmetik.

HSV Tabellenletzter
Mit dem Sieg hat sich Porto alle Möglichkeit auf den Achtelfinaleinzug bewahrt, während Hamburg nach drei Niederlagen mit null Punkten abgeschlagen Tabellenletzter in der Gruppe G ist. Am vierten Spieltag hat der HSV die Möglichkeit zur Revanche. Das Doll-Team empfängt die Portugiesen am 1. November im eigenen Stadion.

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