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Austria zu Hause mit Remis

FK Austria Wien - SL Benfica 1:1
FK Austria Wien musste sich im Qualifikationsspiel zur UEFA Champions League mit einem 1:1 gegen SL Benfica begnügen.

Vor 19.600 Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion kam der FK Austria Wien im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League trotz einer engagierten Leistung gegen SL Benfica über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus und steht damit im Rückspiel vor einer äußerst schwierigen Aufgabe. Benfica war durch Nuno Gomes überraschend in Führung gegangen, Jocelyn Blanchard konnte aber noch vor der Pause ausgleichen.

Furioser Beginn
Wiens Trainer Frenkie Schinkels entschied sich für eine 4-1-4-1-Formation mit Jocelyn Blanchard als Abräumer vor der Abwehr und Roman Wallner als einziger echter Spitze. Die Gastgeber starteten furios und schienen auf ein schnelles Tor aus zu sein und beinahe wäre diese Taktik auch aufgegangen. Nach nur zwei Minuten strich ein Distanzschuss von Sasa Papac nur knapp über die Latte des portugiesischen Gehäuses. Vier Minuten später hatte dann Andreas Lasnik die Chance, seinen Freistoß konnte Torwart Quim aber um den Pfosten lenken.

Überraschender Rückstand
Eine Viertelstunde lang beherrschte die Austria den Gegner nach Belieben, aus heiterem Himmel waren es dann aber die Gäste aus Lissabon, die in Führung gingen. Mit schnellen, direkten Pässen über mehrere Stationen spielten die Portugiesen Paulo Jorge frei, der im Strafraum noch einmal quer legte. Eigentlich kam der Ball in den Rücken von Nuno Gomes, doch der Stürmer nahm in nicht erst an, sondern bugsierte ihn technisch perfekt mit der Hacke zum 0:1 ins Wiener Tor.
Ausgleich durch Blanchard
Die Mannschaft von Frenkie Schinkels war nach diesem Tor wie gelähmt und es dauerte bis zur 36. Minute, ehe die Zuschauer den nächsten ernsthaften Austria-Angriff sahen. Fernando Troyansky köpfte den Ball akrobatisch von der Torauslinie zurück an die Strafraumgrenze, wo Blanchard mit vollem Risiko abschloss und mit einem flachen Schuss den Weg ins Tor fand. Bis zur Pause spielten die Gastgeber dann wieder wie verwandelt und bestürmten das gegnerische Tor, es blieb aber beim 1:1 nach 45 Minuten.

Chance für Wallner
Im zweiten Durchgang zeigte sich die Austria bemüht in Führung zu gehen, es fehlte allerdings an der nötigen Durchschlagskraft. Die Gastgeber konnten sich zwar eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten, die Portugiesen wussten es allerdings zumeist zu verhindern, dass die Angriffe zu nah ans eigene Tor kamen. So blieb ein fulminanter Freistoß von Wallner in der 63. Minute zunächst die einzig nennenswerte Möglichkeit.

Schwere Ausgangsposition
Eine Viertelstunde vor Schluss wäre dann beinahe wieder ein Treffer auf der Gegenseite gefallen, Marco Ferreira zielte mit seiner Volleyabnahme aber knapp über das Tor, so dass es letztlich beim 1:1-Unentschieden blieb. Die Austria konnte zwar mit den stärker eingeschätzten Portugiesen über die gesamte Spielzeit sehr gut mithalten, letztlich bedeutet das Remis aber eine äußerst schwierige Ausgangsposition vor dem entscheidenden Rückspiel in Portugal am 22. August.

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